Czapek & Cie präsentiert zwei limitierte Antarctique-Editionen: die Frozen Meteor mit 40,5 mm Durchmesser mit 38 Exemplaren sowie die Antarctique S Frozen Meteor mit 38,5 mm Durchmesser mit nur 25 Exemplaren.
Beide Modelle kombinieren ein hell denimblaues Gibeon-Meteorit-Zifferblatt mit Edelstahlgehäuse und integriertem V2-Armband.
2024 rückte die Antarctique Green Meteor die Schönheit von Meteorit als Zifferblattmaterial in den Fokus. Das über Millionen Jahre entstandene Widmanstätten-Muster bildete sich beim langsamen Abkühlen geschmolzener Eisen-Nickel-Legierungen im Weltraum. Es schafft eine optische Tiefe, die weder von Hand noch maschinell reproduzierbar ist.
Die Frozen Meteor setzt diese Linie fort und wechselt vom warmen Waldgrün zu einem kühlen, klaren Blau – inspiriert von rohem Denim, Polareis in der Dämmerung und metallischem Winterhimmel.

Vom Gibeon-Krater zu GT Cadrans: das Zifferblatt der Antarctique Frozen Meteor
GT Cadrans nahe Lausanne fertigt die Zifferblätter der Frozen Meteor und der Antarctique S Frozen Meteor aus Scheiben des Gibeon-Meteoriten – eines rund 600 Millionen Jahre alten Eisen-Nickel-Octahedriten, der einst über dem heutigen Namibia niederging.
Jede Scheibe wird von Hand geätzt und poliert, um die Widmanstätten-Struktur freizulegen, bevor die Farbgebung erfolgt. Da der Linienverlauf vom Schnittwinkel abhängt, ist jede Struktur einzigartig.
Für die Frozen Meteor wird die silbergraue Meteoritoberfläche mit hellblauem Lack in mehreren Schichten veredelt und präzise poliert.
Je nach Lichteinfall verändert sich die Wirkung. Der Denim-Ton ist weniger gesättigt als Czapeks Cosmic Blue und kühler als Aqua Blue; er harmoniert mit den gebürsteten Edelstahlflächen. Facettierte trapezförmige Indizes und Schwertzeiger bleiben zurückhaltend, damit die kristalline Struktur im Fokus steht.

Da das Widmanstätten-Muster natürlich entsteht und keinem reproduzierbaren Prozess folgt, gleicht kein Zifferblatt dem anderen. So besitzt jedes der 38 Exemplare der 40,5-mm-Version und der 25 Exemplare der Antarctique S ein einzigartiges Zifferblatt.
Eine neue Generation des integrierten Armbands für die Antarctique Frozen Meteor
Die Frozen-Meteor-Modelle erhalten die neue V2-Generation des integrierten Edelstahlarmbands der Antarctique. Gefertigt wird es in der Schweiz von STL Swiss und RD Manufacture, deren Know-how Czapek höhere geometrische Präzision und Verarbeitungsqualität ermöglicht.
Wie bei Zifferblättern und Spezialkomponenten folgt Czapek dem Prinzip des Établissage: Die Zusammenarbeit mit führenden Schweizer Spezialisten verbindet Unabhängigkeit und höchste Qualität.

Das V2-Armband bleibt stilistisch unverändert: polierte C-förmige Mittelglieder und satinierte Außenflächen prägen weiterhin das Design. Verfeinert wurde vor allem die Fertigung: Engere Toleranzen sorgen für gleichmäßigere Glieder, präzisere Kanten und Übergänge sowie ein solideres Tragegefühl mit weniger Spiel. Einige Unterseiten sind nun satiniert statt gebürstet, wodurch die Geometrie klarer hervortritt. Zudem ist das Armband vollständig zerlegbar und damit servicefreundlicher. Auch die Schließe wurde neu konstruiert und von denselben Schweizer Partnern gefertigt wie das V2-Armband.
Das neue Schnellwechselsystem ersetzt den Drehverschluss durch eine werkzeuglos per Daumen bedienbare Druckknopfmechanik. Es wurde bereits schrittweise bei aktuellen Antarctique-S-, Stahl- und Titanmodellen eingeführt. Besitzer eines V1-Armbands können über das autorisierte Czapek-Servicenetz zu einem Vorzugspreis auf V2 umrüsten.

Das Manufakturkaliber SXH5 in der Czapek Antarctique Frozen Meteor
Beide Modelle werden vom Kaliber SXH5 angetrieben, sichtbar durch den Saphirglasboden. Das 2020 mit der Antarctique vorgestellte Manufakturwerk ist das erste vollständig von Czapek entwickelte Kaliber und prägt bis heute die technische und emotionale Signatur der Kollektion.
Das Werk misst 30 mm im Durchmesser und 4,2 mm in der Höhe. Es besteht aus 193 Komponenten und 28 Lagersteinen, arbeitet mit 4 Hz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde) und bietet 60 Stunden Gangreserve aus einem Federhaus mit 8,8 Nmm Drehmoment.
Der dezentral platzierte Mikrorotor aus 100 Prozent recyceltem 950er Platin zieht beidseitig auf; seine Dichte sorgt auf kleinstem Raum für optimale Schwungmasse.
Sieben skelettierte Brücken, inspiriert von François Czapeks Taschenuhren des 19. Jahrhunderts, geben den Blick auf das Räderwerk frei. Die Finissierung umfasst sandgestrahlte schwarze Brücken, gerade satinierte Flanken, offene Sperrräder und sechs von Hand anglierte Innenwinkel. Durch den Saphirglasboden wirkt das Werk zugleich technisch und kunstvoll.
Die Czapek Antarctique Frozen Meteor (40,5 mm, 38 Exemplare) und die Antarctique S Frozen Meteor (38,5 mm, 25 Exemplare) sind über autorisierte Czapek-Händler weltweit, die Genfer Boutique und die Czapek-Website bestellbar. Die Auslieferungen beginnen im September 2026.
Beide Gehäuseformate schlagen mit CHF 26.000 zu Buche – ab Werk, zuzüglich regionale Steuern.Bei einer ab sofort möglichen Reservierung ist eine Anzahlung von CHF 8.000 fällig (https://www.czapek.com/shop/antarctique-frozen-meteor-8601)
Weiterführende Informationen unter ⇒ czapek.com

Weiterentwicklung der Antarctique Kollektion: Czapek stellt die Modelle Antarctique Passage de Drake Black Ink und Ice White in 40,5 mm und 38,5 mm zum 30. Juni ein.
Die 2020 vorgestellte Passage de Drake prägte die Identität der Antarctique maßgeblich; ihr guillochiertes „Stairway to Eternity“-Zifferblatt wurde zu einem Erkennungsmerkmal der Kollektion. Die Einstellung zweier Varianten unterstreicht Czapeks Anspruch, das Portfolio fokussiert zu halten und den langfristigen Wert jeder Referenz zu bewahren.
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