Die Neuauflage der Tissot Visodate bringt das Original aus den 1950er-Jahren zurück: verbesserte Materialien, höherer Präzision und mehr Komfort machen diesen Uhren-Klassiker zeitgemäß und alltagstauglich.
Anfang der 1950er-Jahre stellte Tissot mit der Visdodate eine Kollektion vor, die zu einer der wirkungsvollsten Ausdrucksformen seiner Uhrenphilosophie werden sollte: die im technischen Büro von Tissot entwickelte Visodate setzt eine Idee um, sowohl die Uhrzeit als auch das Datum direkt auf dem Zifferblatt anzuzeigen, und zwar auf eine praktische, moderne und ästhetisch ausgewogene Weise.
Die Tissot Visodate: ein Traditionsmodell, das in frühen Innovationen wurzelt
Die Visodate wurde zwar erst 1954 offiziell vorgestellt, doch ihre Anfänge sind in älteren Tissot-Modellen zu finden, die das Verständnis der Marke für praktische Funktionen prägten. Bereits in den 1940er Jahren präsentierte Tissot mit der Calendrier seine erste Armbanduhr mit Datumsanzeige. Ein zusätzlicher pfeilförmiger Zeiger wies auf rot markierte Zahlen auf dem Zifferblatt und zeigte so das Datum an.

Im Jahr 1953, zum hundertjährigen Bestehen von Tissot, erschien das Centenary-Modell. Hier wurde das Datum durch eine kleine Öffnung bei drei Uhr angezeigt – ein moderner und eleganter Weg, Kalenderdaten darzustellen. Diese Innovationen bereiteten den Boden für die Visodate von 1954. Ihr Name spiegelte das Konzept wider: Sichtbarkeit und Datum treffen auf stilvolles Design. Dank ihres Mechanismus zur sofortigen Datumsanzeige wechselte das Datum nahtlos um Mitternacht.
Ein Erfolg über ihre Epoche hinaus: die Tissot Visodate
Der Erfolg der Visodate war unmittelbar. Die Kombination aus Stunden- und Datumsanzeige fand rasch Einzug in verschiedene Tissot-Kollektionen und brachte zahlreiche Modelle hervor, darunter die Visodate Camping, Visodate Seastar Automatic, Visodate Seastar Seven und Visodate T12.

Die Visodate wurde schnell zur Lieblingsuhr einer neuen Generation, die ihre Zukunft aktiv gestalten wollte. Die Werbekampagne spiegelte diesen fortschrittlichen Geist wider, indem sie junge Menschen zeigte, die ihre gewünschten Berufe ausübten und dabei den gewählten Zeitmesser als Symbol ihrer Ziele präsentierten. Zwei Fotografien des Schweizer Künstlers René Groebli erlangten auch außerhalb der Uhrmacherbranche Anerkennung und wurden im New York Color Photography Annual 1957 als beste Bilder des Jahres ausgezeichnet.

Zwischen 1955 und 1959 produzierte Tissot mehrere kurze Werbefilme zur Visodate, die die Bedeutung einer zuverlässigen Datumsanzeige betonten. Diese Spots und weiteres kreatives Archivmaterial zeigen den innovativen Kommunikationsstil der Marke.

Drei neue Ausdrucksformen des Esprits der Visodate
Das neue Kapitel präsentiert drei verschiedene Designs, die alle eine eigene Ausstrahlung besitzen, aber auf demselben Grundkonzept basieren. Die erste Variante kombiniert ein silbernes Zifferblatt mit goldenen Indizes und einem braunen Lederarmband in Krokodiloptik – dies verleiht ihr einen klassisch-eleganten Charakter.

Das zweite Modell setzt auf ein tiefblaues, strukturiertes Zifferblatt, ergänzt durch ein Edelstahl-Reiskornarmband, was ihm einen frischen und modernen Stil gibt.

Die dritte Version behält diese Konfiguration bei, nutzt jedoch ein schwarzes, strukturiertes Zifferblatt für eine minimalistische, kontrastreiche Optik.

Alle drei Modelle vereint die präzise Verarbeitung. Das gewölbte Zifferblatt, das sowohl kreisförmige als auch vertikale Schliffe zeigt, spielt raffiniert mit Licht und Tiefe. Das Datumsfenster auf drei Uhr überzeugt durch seine deutliche Umrahmung und ist sehr gut ablesbar – ganz im Sinne der ursprünglichen Idee der Visodate, das Datum auf einen Blick präsentieren zu können.
Für gute Lesbarkeit bei Dunkelheit sind die Dauphine-Zeiger mit Super-LumiNova® beschichtet; entspiegeltes Kristallglas sorgt zudem jederzeit für klare Sicht aus jedem Winkel.
Fazit: Die neue Visodate setzt das Erbe des Originals fort; verbesserte Materialien, höhere Präzision und mehr Komfort machen diese Uhr modern und alltagstauglich.

Tissot Visodate 39mm, blaues Zifferblatt (T157.407.11.041.00) , 316L-Edelstahlgehäuse, Durchmesser 39 mm Sichtboden Gewölbtes, kratzfestes, entspiegeltes Saphirglas, Schweizer Automatikwerk, bis zu 80 Stunden Gangreserve, Armband mit Schnellwechselsystem, Unverbindliche Preisempfehlung: € 875 mit Edelstahlband

Tissot Visodate 39 mm, schwarzes Zifferblatt (T157.407.11.051.00) 316L-Edelstahlgehäuse Durchmesser: 39 mm Sichtboden Gewölbtes, kratzfestes, entspiegeltes Saphirglas, Schweizer Automatikwerk, bis zu 80 Stunden Gangreserve, Armband mit Schnellwechselsystem, Unverbindliche Preisempfehlung: € 875 mit Edelstahlband

Tissot Visodate 39 mm, silberfarbenes Zifferblatt (T157.407.16.031.00), 316L-Edelstahlgehäuse Durchmesser: 39 mm Sichtboden Gewölbtes, kratzfestes, entspiegeltes Saphirglas, Schweizer Automatikwerk, bis zu 80 Stunden Gangreserve, Armband mit Schnellwechselsystem. Unverbindliche Preisempfehlung: € 795 mit Lederband, ein Milanaise-Armband wird für einen Aufpreis von € 110 angeboten.
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Tissot-Webseite
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