Am 8. Juni richtet sich zum World Ocean Day der Blick der Welt auf den Ozean. Für Blancpain ist seit über zwei Jahrzehnten jeder Tag Ocean Day. Zum World Ocean Day 2026 stellte die Manufaktur die neue Fifty Fathoms Tech vor.
1953 wurde die Fifty Fathoms als erste echte Instrumentenuhr für Taucher entwickelt. Dieser Pioniergeist lebt in der neuen Fifty Fathoms Tech weiter und prägt zugleich das Blancpain Ocean Commitment – ein Programm, das sich leise, aber wirkungsvoll zu einer der bedeutendsten Initiativen für Meeresforschung und -schutz entwickelt hat.
Mit ihrer Blancpain 3-Stunden-Lünette greift die neue Fifty Fathoms Tech eine Komplikation auf, die aus den Anforderungen der Tiefe entstanden ist: Sie ermöglicht Tauchern, mehrere Stunden unter Wasser zu bleiben, während der Ozean nach und nach seine Geheimnisse preisgibt.

Die Fifty Fathoms Tech hat sich weiterentwickelt
Blancpain erfand die einseitig rastende Drehlünette. Sie ist kein dekoratives Detail, sondern eine uhrmacherische Komplikation mit sicherheitsrelevanter Funktion: Sie zeigt Tauchern die verstrichene Zeit unter Wasser an und hilft ihnen, den richtigen Zeitpunkt zum Auftauchen einzuhalten. Seit siebzig Jahren arbeitet diese Lünette im 60-Minuten-Format. 2023 entwickelte Blancpain das Konzept gemeinsam mit Marc A. Hayek und Laurent Ballesta weiter.

Die 3-Stunden-Lünette der neuen Fifty Fathoms Tech ist eine Weltpremiere, entstanden aus einem bestimmten Bedürfnis.
Modernes technisches Tauchen, vor allem mit geschlossenem Rebreather-System (CCR), ermöglicht Tauchgänge von zwei, drei oder mehr Stunden in großer Tiefe. Eine 60-Minuten-Lünette reicht dafür nicht aus. Blancpain entwickelte daher die GMT-Funktion – ursprünglich ein 24-Stunden-Mechanismus – so weiter, dass sie sich in drei Stunden dreht. So entstanden ein 3-Stunden-Zeiger mit passender Skala, der technischen Tauchern, Unterwasserfotografen und Wissenschaftlern eine präzise Anzeige der gesamten Tauchdauer bietet.
Der Ozean lehrte uns Geduld
Die neue Fifty Fathoms Tech gibt Tauchern genau das, was das Meeresleben braucht, bevor es sich zeigt: Zeit. Diese Anforderung ist nicht nur technisch relevant, sondern auch von grundlegender Bedeutung für die Beobachtung unter Wasser.

Meereslebewesen reagieren äußerst sensibel auf die Anwesenheit von Tauchern. Fische, Mollusken, Krebstiere und selbst kleinste Organismen am Riff registrieren das Eindringen und passen ihr Verhalten an. Je kürzer der Tauchgang, desto stärker wird die Beobachtung verfälscht. Eine längere Grundzeit verändert die Situation grundlegend: Mit ausreichend Zeit in der Tiefe gewöhnt sich das Meeresleben an den Taucher, beruhigt sich und kehrt zu seinem natürlichen Verhalten zurück – bei der Nahrungssuche, in der Bewegung und in der Interaktion.

Im Gegensatz zu offenen Tauchsystemen setzen Rebreather bei langen Tauchgängen kaum oder gar keine Blasen frei. Dadurch entfällt eines der auffälligsten Störsignale unter Wasser. Der Taucher wirkt ruhiger, unauffälliger und fügt sich besser in seine Umgebung ein. Zusammen mit der verlängerten Grundzeit entsteht so ein Maß an Nähe und Beobachtung, das sonst kaum möglich wäre.
Die 3-Stunden-Lünette der neuen Fifty Fathoms Tech: nicht nur technische Komplikation
Die 3-Stunden-Lünette ist mehr als eine technische Komplikation: Sie ermöglicht geduldige, nicht-invasive Beobachtung. Damit ist die neue Fifty Fathoms Tech eine Taucheruhr, die besonders gut geeignet ist, das reale Leben unter Wasser zu dokumentieren.

Die neue Fifty Fathoms Tech baut auf dem Meilenstein von 2023 auf. Sie wurde um eine Datumsfunktion für mehr Alltagstauglichkeit ergänzt und verfügt über ein neu entwickeltes, werkzeuglos bedienbares Bandwechselsystem. Das orangefarbene Kautschukband schließt direkt an die zentralen Bandanstöße an; schwarze und weiße Varianten sind separat erhältlich.
Das tiefschwarze Zifferblatt absorbiert bis zu 97 % des Lichts. Die Lumineszenz ist bewusst getrennt: Super-LumiNova® in Blau für alle Tauchanzeigen und in Grün für die reguläre Zeitanzeige. So bleibt die Ablesbarkeit bei jedem Licht und in jeder Tiefe eindeutig.
Das 47-mm-Titangehäuse Grade 23 ist bis 300 Meter wasserdicht und mit einem Heliumentweichungsventil ausgestattet. Im Inneren arbeitet das Manufacture-Kaliber 13P5A, das auf dem bewährten Kaliber 1315 basiert und eine Gangreserve von 120 Stunden bietet. Geliefert wird die Uhr im wasserdichten, stoßfesten und wiederverwendbaren Blancpain Peli™ Case.
Die technischen Features der Blancpain Fifty Fathoms Tech – Ref. 5019A 12B30 94A
- Gehäuse: Titan Grade 23, Durchmesser 47,00 mm, Dicke 14,81 mm, Gehäuserückseite: Saphirglas, wasserdicht bis 30 bar (300 m)
- Glas: Saphirglas
- Bandanstöße: Zentraler Bandanstoß mit auswechselbaren Bändern
- Zifferblatt: tiefschwarz
- Zeiger: Super-LumiNova® mit blauer Färbung für Tauchanzeigen und Super-LumiNova® mit grüner Färbung für die Zeit
- Indizes: Leuchtende blockförmige Applikationen mit grüner Färbung
- Uhrwerk: Blancpain Manufacture Kaliber 13P5A mit automatischem Aufzug, Gangreserve: 120 Stunden (5 Tage), Abmessungen 33,40 × 5,65 mm, Frequenz 4 Hz (28.800 vph), 35 Lagersteine, 226 Komponenten
- Funktionen: Stunden, Minuten, Sekunden, Datum, 3-Stunden-Tauchzeit-Zeiger, unidirektionale 3-Stunden-Skalen-Lünette, Heliumausgleichsventil
- Armband: Kautschukband Orange mit Dornschließe ; Schwarz und Weiß separat erhältlich
Limitierung: –
Unverbindliche Preisempfehlung: € 23.950
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Blancpain-Webseite
Über das Blancpain Ocean Commitment (BOC): mehr als 20 Jahre Wissenschaft auf diesem Gebiet
Als Marc A. Hayek zu Blancpain kam, war eine seiner ersten Initiativen, führende Unterwasserfotografen für eine Tauchveranstaltung in Thailand zusammenzubringen, die 2003 zum 50. Jubiläum der Fifty Fathoms stattfand. Hier iniziierte er gemeinsam mit PADI ein « Bürgerwissenschaftsprogramm » zur Identifizierung von Walhaien, bei dem Taucher eingeladen wurden, ihre Fotos in eine gemeinsame Datenbank einzureichen. Dieser Instinkt – die Tauchergemeinschaft als wissenschaftliche Ressource zu nutzen und Projekte mit echtem Potenzial zu unterstützen – prägt das Blancpain Ocean Commitment seitdem.
Der Name BOC tauchte zwar erstmals 2014 auf, doch das Engegement startete bereits mehr als ein Jahrzehnt zuvor. Was sich nie geändert hat, ist der Ansatz: Blancpain stellt nicht einfach Finanzierung bereit. Man identifiziert vielversprechende Projekte, aktiviert seine Netzwerke und baut langfristige Partnerschaften auf, die darauf abzielen, echte wissenschaftliche und ökologische Ergebnisse zu erzielen.
Vier Meilensteine aus den Jahren 2025–2026 zeigen, wie dieses Engagement in der Praxis aussieht: Das Blancpain Ocean Commitment
1 PADI: Die größte Partnerschaft in der Geschichte der Organisation
Was 2003 als Bürgerwissenschafts-Pilotprojekt begann – Taucher, die Walhai-Fotos in eine gemeinsame Identifikationsdatenbank einreichen – hat sich zur bedeutendsten Partnerschaft entwickelt, die PADI je mit einer privaten Organisation eingegangen ist. Blancpain hat gerade seine langjährige Partnerschaft mit PADI durch die Einführung des Global Shark & Ray Census gestärkt, einer globalen Bürgerwissenschaftsinitiative, die Taucher mobilisiert, um gefährdete Hai- und Rochenarten weltweit zu überwachen. Als Gründungspartner des Census und strategischer Partner des PADI Blueprint for Ocean Action unterstützt Blancpain zudem einen neuen Shark & Ray Conservation Spezialkurs, der schon konkrete Naturschutzmaßnahmen in die Taucherausbildung einbindet und das von Blancpain initiierte PADI Flagship Meeresschutzgebiete Programm -Adopt the Blue- stärkt.
2 SULUBAAÏ: Ein Forschungszentrum im Herzen eines Netzwerkes von 8 Meeresschutzgebieten
Im Jahr 2025 eröffnete Blancpain das Blancpain × Sulubaaï Marine Research Center in Shark Fin Bay, Philippinen, eine Einrichtung, die strategisch in der Nähe der mit Unterstützung von Blancpain im letzten Jahrzehnt eingerichteten Meeresschutzgebiete liegt. Seit der Eröffnung wurde das Netz der Meeresschutzgebiete, die durch dieses Programm verankert sind, von fünf auf acht erweitert. Das Zentrum ist weit mehr als nur eine wissenschaftliche Einrichtung. Sie dient als Zentrum für die Jugendbildung, zur Schulung lokaler Fischereigemeinschaften in nachhaltigen Praktiken und zur Einbindung lokaler Entscheidungsträger in das Management ihrer eigenen marinen Ökosysteme. Das Modell, das Blancpain auf den Philippinen mitentwickelt hat – eines, das wirtschaftliche Alternativen durch nachhaltige Fischerei und Meerestourismus schafft und das echte Interesse der lokalen Gemeinschaften am Naturschutz stärkt – wird zunehmend als Blaupause dafür anerkannt, wie private Investitionen in den Meeresschutz im großen Maßstab funktionieren können.
3 TAMATAROA: 6 Jahre Expedition, eine Promotion, eine bedrohte Art
Das Tamataroa-Projekt, eine gemeinsame Initiative der Mokarran Protection Society und der Gombessa Expeditions, bei der Marc A. Hayek von Anfang an die treibende Kraft war, hat nun sein letztes Kapitel erreicht. Was als Initiative der Mokarran Protection Society begann, die die lokalen Gemeinschaften leitete und einbezog, um das Wissen über den großen Hammerhai und dessen Schutz voranzutreiben, entwickelte sich später mit der Beteiligung von Laurent Ballesta und seinem Gombessa-Team zum Tamataroa-Projekt und wurde zu einem bahnbrechenden langfristigen wissenschaftlichen Programm: sechs Jahre Expeditionen, ein Datenbestand über den großen Hammerhai, der in seiner Tiefe und Dauer beispiellos war, und die Doktorarbeit von Tatiana Boube, deren Promotion – initiiert und finanziert von Blancpain – nun die wissenschaftlichen Belege lieferten, die notwendig sind, um zukünftige strategische Ausrichtung – und Schutzmaßnahmen für diese kritisch bedrohte Art voranzutreiben. Ein neuer Film dokumentiert diese letzte Phase der Arbeit. Es ist ein Nachweis dessen, was ein langfristiges Engagement für eine einzige wissenschaftliche Frage hervorbringen kann – und eine Erinnerung daran, dass die wichtigste Arbeit zum Schutz der Ozeane selten Schlagzeilen macht, bis es zu spät ist, sie zu ignorieren.
4 OCEANA: Wenn Wissenschaft den Schutz fördert
Im Jahr 2025 haben Blancpain und Oceana eine dreijährige wissenschaftliche Kampagne auf den Kanalinseln Kaliforniens abgeschlossen, bei der wissenschaftliche Tauchuntersuchungen und Umwelt-DNA-Probenahmen an 30 Standorten kombiniert wurden. Das Projekt dokumentierte mehr als 13.000 Arten und generierte wichtige Daten zu einem der reichsten Meeres-Ökosystemen Nordamerikas. Gemeinsam mit der Female Fifty Fathoms Award-Gewinnerin Renee Capozzola und Oceana-Botschafterin Cobie Smulders zeigt die Initiative, wie Wissenschaft in Naturschutzmaßnahmen umgesetzt werden kann. Die gesammelten Daten unterstützten wichtige politische Maßnahmen, darunter der schrittweise Ausstieg vom Gebrauch von schädlichen Stellnetzen entlang der kalifornischen Küste.
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