Die Omega Constellation Observatory ist die erste Zweizeigeruhr, die im Laboratoire de Précision umfassend geprüft wurde und die Master-Chronometer-Zertifizierung erhalten hat.
Ein neues, vom Laboratoire de Précision entwickeltes akustisches Prüfverfahren ermöglicht erstmals die Master-Chronometer-Zertifizierung einer Zweizeigeruhr.
Zwei Jahre nach der Gründung des Laboratoire de Précision präsentiert Omega die Constellation Observatory Collection.
Dabei kommt ein vom Laboratoire de Précision entwickeltes und von METAS zertifiziertes akustisches Prüfverfahren in Kombination mit optischer Zeigerverfolgung zum Einsatz. Die Uhrwerke und Uhren der Kollektion durchlaufen sowohl die Chronometer- als auch die Master Chronometer-Prüfung, ohne dass ein Sekundenzeiger erforderlich ist. Zum ersten Mal in der Geschichte der Uhrmacherkunst hat damit eine Uhr mit zwei Zeigern – einen für Stunde und einen für Minute – die Master Chronometer-Zertifizierung erhalten.
Die Omega Constellation Observatory
Seit 1952 steht die Constellation für Omegas Streben nach zertifizierter Präzision. Mit der neuen Observatory Kollektion setzt Omega diesen Anspruch fort und präsentiert neun Modelle mit zwei frischen Uhrwerken. Die Uhren besitzen ein Gehäuse von 39,4 mm und verbinden das klassische Constellation-Design mit modernen Präzisionstests und exklusiven Materialien, die in der kompletten Serie verwendet werden.
„Bislang war für die Präzisionszertifizierung ein Sekundenzeiger erforderlich. Die Entwicklung einer neuen akustischen Prüfmethode hat diese Anforderung überflüssig gemacht. Dieser Durchbruch hat es uns ermöglicht, die Constellation Observatory zu präsentieren, die erste Zweizeigeruhr, die die Master Chronometer-Zertifizierung erhalten hat“, sagte Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von Omega.
Omega Constellation Observatory Collection: Traditionelle Designelemente neu definiert
Die Omega Constellation Observatory Collection interpretiert die bekannten Gestaltungselemente von Omega auf moderne Weise. Ihre Designsprache geht zurück auf das 100-jährige Jubiläum im Jahr 1948, das den Ursprung der Constellation markiert.
Das zwölfeckige „Pie-Pan“-Zifferblatt wurde kurz nach der Premiere der ersten Constellation eingeführt, zusammen mit dem Constellation-Stern bei 6 Uhr und dem Observatory-Medaillon am Gehäuseboden.
Die Guillochierung schmückt die Facetten des Pie-Pan-Zifferblatts, ein Detail, das bereits die frühen Grand Luxe-Modelle prägte.
Facettierte, drachenförmige Indizes und Dauphine-Zeiger nehmen Designelemente früher Constellation-Uhren wieder auf. Die Dog-Leg-Bandanstöße sind typisch für Omega-Modelle aus dieser Ära. Das neunreihige Ziegelsteinmuster des Armbands aus 18 Karat Moonshine™ Gold erinnert an die Vintage-Ziegelsteinarmbänder der Gründungszeit der Constellation.
Zwei neue Master Chronometer-Kaliber kommen in der Omega Constellation Observatory Collection zum Einsatz
Die gesamte Kollektion verwendet zwei neue Kaliber, die jeweils auf einer skelettierten Rotorbasis mit polierten oder geschliffenen Abschrägungen sowie einem abgerundeten Außenbereich am Rotor und einem Constellation Observatory-Medaillon als Applikation basieren. Die Modelle sind in drei Kategorien erhältlich: Grand Luxe, Luxe und Standard.
Neue Kaliber Grand Luxe, Luxe und Standard für die Omega Constellation Observatory
Das Kaliber 8915 Grand Luxe wird in der 950er Platin-Gold-Edition präsentiert. Die Uhr verfügt über eine Rotorbasis aus 18 Karat Sedna™-Gold mit feiner Spiralgravur und poliertem Rand. Das Observatory-Medaillon besteht aus 18 Karat Weißgold, ist lasergraviert und zeigt einen dunkelblauen Aventurin-Glashimmel mit acht Sternen. Die Observatory-Kuppel ist mit transluzider weißer Opal-Emaille ausgeführt.

Kaliber 8915 Luxe wurde für die 18-Karat-Gold-Kollektion von Omega entwickelt und enthält erstmals Rotor und Unruhbrücke aus 18-Karat-Moonshine™-Gold. Der Rotor zeigt Genfer Wellen, einen gebürsteten Rand und das Medaillon ist aus farblich passendem 18-Karat-Gold mit lasergravierten, matten und polierten Akzenten gefertigt.

Das Kaliber 8914 Standard ist eine Nachbildung des Kalibers 8915 Luxe in rhodinierter Ausführung und treibt die O-MEGASTEEL-Modelle an.
Die Edelmetallversionen der Omega Constellation Observatory (mit Kaliber 8915)

Vier Modelle aus 18 Karat Gold wurden speziell für einen harmonischen Edelmetall-Look entwickelt. Die Modelle bestehen jeweils vollständig aus 18 Karat Sedna™- oder Moonshine™-Gold; Gehäuse, handguillochiertes Zifferblatt sowie Uhrwerk sind einheitlich gestaltet und wahlweise mit Leder- oder Metallarmband erhältlich. Das Modell aus 18 Karat Canopus Gold™ zeichnet sich durch eine klare Linienführung aus und bietet einen Gehäuseboden, der das mit 18 Karat Sedna™-Gold dekorierte Uhrwerk sichtbar macht.
Mit der Platin-Gold-Edition erweitert Omega das Spektrum exklusiver Edelmetallmodelle und präsentiert erstmals alle vier markeneigenen Legierungen innerhalb einer Kollektion.
Die O-Megasteel-Versionen der Omega Constellation Observatory (mit Kaliber 8914)

Es gibt vier Modelle aus der exklusiven Stahllegierung von Omega, die aufgrund ihrer Härte und ihrer mechanischen Eigenschaften ausgewählt wurde. Die Kollektion präsentiert ein schwarzes Zifferblatt aus Keramik in Pie-Pan-Form – eine bedeutende technische Errungenschaft in der Zifferblattfertigung, deren Realisierung umfangreiche Entwicklungsarbeit erforderte, um die Präzision der zwölfeckigen Form in Keramik zu gewährleisten. Drei weitere Modelle verfügen über farbige Zifferblätter mit geprägten Rillenfacetten.
Die Spannd der unverbindlichen Preisempfehlungen für die Omega Constellation Observatory reicht, je nach Modell, von € 10.600 (O-Megasteel) bis 56.000 (Platimum Gold)
Weiterführende Informationen über die neuen Modelle der Omega Constellation Observatory Collection auf der Omega-Webseite
Ein kurzer Rückblick über Omega´s Meilensteine der Präzision:
- 1948 – Omega bringt die „Centenary“ auf den Markt, ihre erste Automatikuhr mit Chronometer-Zertifikat.
- 1952 – Die „Constellation“ wird Omegas erste serienmäßig hergestellte Chronometer-Kollektion. Von Anfang an ist jede mechanische „Constellation“ ein Chronometer.
- 1999 – 2013 — Omega führt die Co-Axial-Hemmung ein, die erste praktische neue Hemmung seit 250 Jahren, die die Reibung reduziert und so für eine höhere Langzeitgenauigkeit sorgt. Es folgen vollständig antimagnetische Uhrwerke, die Silizium, NivaGauss™ und antimagnetische Komponenten verwenden.
- 2015 — Die Globemaster wird die erste von METAS zertifizierte Master Chronometer. Die Uhren werden als komplette Zeitmesser nicht nur auf Präzision und Magnetfeldresistenz, sondern auch auf Gangreserve und Wasserdichtigkeit geprüft.
- 2023 – Omega gründet das Laboratoire de Précision, das offiziell als Messlabor gemäß der Norm ISO/IEC 17025:2017 akkreditiert ist.
- 2026 – Die Omega Constellation Observatory Collection wird die erste Zwei-Zeiger-Kollektion, die vom Laboratoire de Précision getestet wird, wobei eine akustische Methode zum Einsatz kommt, die den Sekundenzeiger bei Präzisionstests überflüssig macht.

Über das Laboratoire de Précision
Das Laboratoire de Précision fungiert als offizielle unabhängige Zertifizierungsstelle, die für ihre eigene Messtechnik und ihr Management verantwortlich ist. Es ist vom METAS für den Master Chronometer zertifiziert und vom SAS offiziell als Prüflabor für den Chronometer akkreditiert. Seine Struktur gewährleistet unparteiische und vertrauliche Ergebnisse, auf die sich die gesamte Uhrenindustrie mit Vertrauen stützen kann. (Lesen Sie mehr dazu in unserem Beitrag ⇒ hier
Omegas Laboratoire de Précision ersetzt die COSC im Master-Chronometer-Prozess und richtet die Zertifizierung stärker auf eigene Standards aus. So kann Omega die Präzision gezielter prüfen und den Prozess enger in die eigene Wertschöpfung integrieren. Auch andere Marken der Swatch Group wie Longines können künftig in Biel/Bienne oder Villeret getestet werden.
Die Dual-Metric-Technologie – vom Laboratoire de Précision entwickelt
Das Laboratoire hat eine drahtlose, eigenständige Prüfeinheit entwickelt, die alle Zertifizierungsprozesse für Chronometer und Master Chronometer in einem einzigen Gerät vereint. Angetrieben von der Dual-Metric-Technologie erfasst die Einheit kontinuierlich den Klang jedes Ticks und Tacks und zeichnet gleichzeitig Umgebungsparameter auf: Temperatur, Position, Magnetfelder und Luftdruck während der gesamten 25-tägigen Testdauer.
Bei herkömmlichen Tests wurde die Position des Sekundenzeigers fotografiert, wodurch täglich ein Ergebnis erfasst wurde. Die Dual-Metric-Technologie generiert ab der ersten Sekunde kontinuierlich Daten.
Anhand der akustischen Signatur lassen sich Frequenzunregelmäßigkeiten, Temperatur- und Druckempfindlichkeiten, Positionsabweichungen sowie Amplitudenschwankungen isolieren. Uhrmacher können nicht nur feststellen, dass eine Abweichung vorliegt, sondern auch, wo und wann sie auftritt. Damit ist nun auch eine Zertifizierung ohne Sekundenzeiger möglich.
Informationen über das Laboratoire de Précision Lesen Sie auf NeueUhren.de ⇒ hier oder im Web ⇒ hier
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