Tourbillon (das). 1801 von A.-L. Breguet ersonnene Vorrichtung um die Gangabweichungen in den senkrechten Lagen auszugleichen. Sie besteht aus einem Drehgestell, das sämtliche Teile der Hemmung und in seiner Mitte das Regulierorgan trägt. Der Hemmungstrieb dreht um das Sekundenrad, das starr ist. Das Gestell legt 1 Umdrehung in der Minute zurück und gleicht durch seine Rotationsbewegung die Gangabweichungen in den vertikalen Lagen aus.
Dieser kunstfertige und komplizierte Mechanismus darf unter die sinnreichsten mechanischen Erfindungen der Uhrmacher eingereiht werden.
Um diese Vorrichtung zu vereinfachen und zu verstärken, wurden sogenannte Karusselluhren erbaut, in denen das Drehgestell nicht vom Sekunden- sondern vom Kleinbodenrad aus betätigt wird.
Karussell- und Tourbillonmechanismen sind keine Hemmungen. Statt von Karussellhemmung wäre es richtiger, von Ankerdrehgestell oder Chronometerdrehgestell zu reden.

Aktuelle Uhrenmodelle die mit einem Tourbillon ausgestattet sind, finden Sie unter diesem Link: Tourbillons

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