Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“ vereint zwei große Komplikationen im unverwechselbaren LANGE-1-Design: ein Tourbillon mit Sekundenstopp und einen ewigen Kalender mit außenliegendem Monatsring sowie sprunghaft schaltenden Anzeigen.
Sämtliche Anzeigen bleiben auch im Dunkeln gut ablesbar. Das fein abgestimmte Spiel aus großflächigen und filigranen Leuchtelementen verleiht der Uhr eine besondere Eleganz. Vorder- und Rückseite eröffnen zudem den Blick auf das neu entwickelte, hochkomplexe Manufakturkaliber L225.1.

Bei Tag und Nacht unverkennbar: Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“
Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ verbindet ein Tourbillon mit einem ewigen Kalender und fügt beides harmonisch in das charakteristische LANGE-1-Design ein. Die dezentrale Zifferblattarchitektur wirkt zugleich markant und ausgewogen. Die Anzeigen sind nach dem Prinzip eines gleichschenkligen Dreiecks angeordnet: Auf einer gedachten senkrechten Achse liegen Großdatum, retrograde Wochentagsanzeige, Sekundenzeiger und Mondphase; Stunden und Minuten bilden mit ihrem Mittelpunkt die Dreiecksspitze. Die Monate werden – anders als bei üblichen Konstruktionen – über einen außenliegenden, rotierenden Ring angezeigt. Die Schaltjahresanzeige sitzt in einem kleinen Fenster bei 6 Uhr.

Alle Kalenderanzeigen springen präzise weiter und bleiben dadurch jederzeit eindeutig ablesbar. Über Korrektoren an der Gehäuseseite lassen sich die Schaltungen bequem gemeinsam oder einzeln vornehmen. Der Mechanismus ist so ausgelegt, dass bei dauerhaftem Betrieb erst am 1. März 2100 (Säkularjahr) eine manuelle Korrektur nötig wird.
Kontrast und Transparenz: Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“
Neben der besonderen Geometrie prägen zwei weitere Leitmotive das Design der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“: Kontrast und Transparenz. Das helle, glänzende Platingehäuse steht dem dunklen Zifferblatt und dem schwarzen, handgenähten Alligatorlederband gegenüber. Für beste Ablesbarkeit sorgen Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold sowie weiße Skalierungen auf dunklem Grund. Auch im Uhrwerk setzt sich der Kontrast fort – polierte, helle Flächen wechseln mit mattierten beziehungsweise dunkleren Partien.

Die Transparenz des Zifferblatts ist zugleich konstruktiv erforderlich: So können die darunterliegenden Anzeigen bei Helligkeit Lichtenergie aufnehmen und bei Dunkelheit nachleuchten. In Verbindung mit den lumineszierenden Elementen entsteht ein eigenständiges, elegantes Erscheinungsbild – bei Tag wie bei Nacht.
Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“: Lumineszenz in neuer Eleganz
Alle Anzeigen der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ sind nachleuchtend und bleiben auch bei Dunkelheit klar ablesbar. Das präzise abgestimmte Zusammenspiel aus größeren und filigraneren Leuchtflächen erzeugt eine elegante, fein nuancierte Lichtwirkung. Möglich wird dies durch eine innovative, technisch anspruchsvolle Zifferblattarchitektur, auf der die einzelnen „Lumen“-Anzeigen basieren.

Im Mittelpunkt steht das nachleuchtende Großdatum, das den komplexen Mechanismus aus Zehnerkreuz und Einerscheibe im Dunkeln sichtbar macht. Zudem kommt erstmals eine nachleuchtende Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation zum Einsatz: Hinter dem Mond rotiert eine Himmelsscheibe innerhalb von 24 Stunden einmal im Uhrzeigersinn – tagsüber als heller Himmel ohne Sterne, abends als dunkler Himmel mit zahlreichen nachleuchtenden Sternen. Der Mond wandert darüber langsam weiter und zeigt die sichtbare Phase des Erdtrabanten präzise an; die rechnerische Abweichung beträgt nur einen Tag in 122,6 Jahren.

Durch die Beschichtung mit Leuchtmasse leuchtet auch die Schaltjahresanzeige bei 6 Uhr in derselben flächigen Intensität wie das Großdatum. Deutlich feiner wirken die leuchtenden Zeiger für Stunde, Minute, Sekunde und Wochentag sowie Skalen, Appliken und die Kontur des Mondes.
Sichtbar gemachte Handwerkskunst: Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“
Das halbtransparente Zifferblatt gibt den Blick auf das darunterliegende Uhrwerk frei – inklusive des komplexen Kalendermechanismus und vieler fein dekorierter Komponenten. Zu sehen sind etwa großflächige, perlierte Platinen, Brücken mit kunstvollem Sonnenschliff, Hebel mit präzisem Strichschliff sowie Zahnräder mit Kreisschliff. Zusammen mit den anglierten Kanten belegen sie den hohen Anspruch an handwerkliche Vollendung. Die unterschiedlichen Materialfarben setzen zusätzliche ästhetische Akzente.
Tourbillon – Präzision weitergedacht
Auf der Zifferblattseite weist lediglich ein dezenter Schriftzug bei zwölf Uhr auf die große Komplikation der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ hin: das Tourbillon. Erst durch den Saphirglasboden zeigt sich der Mechanismus in seiner ganzen technischen Raffinesse. Der filigrane Käfig rotiert einmal pro Minute und gleicht so den Einfluss der Schwerkraft auf die Exzenter-Unruh aus. Zusammen mit der hauseigenen Unruhspirale sorgt sie für höchste Präzision. Beide Bauteile sind exakt aufeinander abgestimmt und liefern dem mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde arbeitenden Werk optimale Gangwerte.

Mit dem Sekundenstopp lässt sich die Unruh im Tourbillonkäfig durch Ziehen der Krone jederzeit sofort anhalten. Damit kann eine Uhr mit Tourbillon erstmals sekundengenau eingestellt werden. Möglich macht das eine ausgeklügelte Konstruktion mit V-förmiger Stoppfeder, die A. Lange & Söhne 2008 patentieren ließ.
Komplexität und höchste Vollendung: das Kliber L225.1 in der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“
Das neue automatische Manufakturkaliber L225.1 wurde bis ins Detail nach den hohen Standards von A. Lange & Söhne entwickelt. Seine komplexe Konstruktion vereint Tourbillon, ewigen Kalender und Mondphasenanzeige zuverlässig und ergänzt sie um funktionale Besonderheiten wie Sekundenstopp und Großdatum. Aufwendige, fein abgestimmte Dekorationen betonen zudem den Anspruch der Manufaktur an Perfektion.

Als Höhepunkt handwerklichen Könnens gelten der Tourbillon-Käfig sowie der Tourbillon-Kloben und der Zwischenradkloben. Die Bauteile aus Edelstahl sind mit Schwarzpolitur veredelt – einer der aufwendigsten Finissierungstechniken. Dabei wird das Werkstück von Hand mit speziellen Poliermitteln und exakt dosiertem Druck gleichmäßig über eine Zinnplatte geführt, bis die Oberfläche je nach Blickwinkel spiegelnd aufhellt oder tiefschwarz wirkt. Zusätzlich sind sämtliche Kanten angliert und poliert. Besonders anspruchsvoll ist die Finissierung der Innenecken, die höchste Sorgfalt und eine ruhige Hand erfordert.
Für den effektiven Aufzug sorgt ein Zentralrotor, der erstmals aus 18 Karat Weißgold (750er) gefertigt ist und den Schriftzug A. Lange & Söhne trägt.
Die äußere Schwungmasse aus 950er Platin erhöht das Drehmoment, sodass die maximale Gangautonomie von 50 Stunden schon nach kurzer Tragezeit erreicht wird. Mit dem dunklen, schwarzrhodinierten Zentralsegment und der helleren Schwungmasse greift der Zentralrotor zudem das Kontrastprinzip des Zeitmessers auf.

Tourbillon-Kloben und Zwischenradkloben sind mit kleinen Sternen und einer Sternschnuppe verziert. Nach der Handgravur werden sie vorsichtig nachpoliert, sodass der Kontrast zwischen mattierten Flächen und glänzenden Gravuren klar hervortritt. Im Zentrum des Tourbillons sitzt zudem ein Diamant-Deckstein in einem verschraubten Goldchaton. Dieses traditionelle Detail, das A. Lange & Söhne einst für Taschenuhren in 1A-Qualität verwendete, setzt einen besonderen Akzent.
Die Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender „Lumen“ wird an einem schwarzen Lederarmband getragen und mit einer Faltschließe mit Schnellverschluss aus 950er Platin geschlossen. Das Gehäuse misst 41,9 Millimeter im Durchmesser und ist 13,0 Millimeter hoch. Die auf 50 Exemplare limitierte Edition wurde auf der Watches and Wonders 2026 in Genf vorgestellt.

Die technischen Features des Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender Lumen
- Gehäuse: 950er Platin, Durchmesser 41,9 Millimeter; Höhe 13,0 Millimeter
- Bedienelemente: Krone zum Aufziehen der Uhr und Einstellen der Uhrzeit; Hauptkorrektor zur gemeinsamen Weiterschaltung aller Kalenderanzeigen oder separate Korrektoren für Wochentag, Monat und Mondphase
- Glas und Sichtboden: Saphirglas (Mohshärte 9)
- Zifferblatt: Saphirglas, beschichtet; alle Anzeigen nachleuchtend
- Zeiger: 750er Gold, rhodiniert, nachleuchtend
- Uhrwerk: Lange-Manufakturkaliber L225.1 aus 685 Teilen, Durchmesser 34,1 Millimeter; Höhe 8,3 Millimeter, automatischer Aufzug, nach höchsten Lange-Qualitätskriterien hergestellt und von Hand dekoriert und montiert; in fünf Lagen feinreguliert; einseitig aufziehender Zentralrotor mit Schwungmasse aus 950er Platin, Zentralelement aus schwarzrhodiniertem 18 Karat Weißgold (750er); handgravierter Tourbillon-Kloben und Zwischenradkloben aus Stahl. 74 Steine, davon 1 Diamant-Deckstein, 6 verschraubte Goldchatons. Ankerhemmung, Stoßgesicherte Exzenter-Unruh, Unruhspirale in höchster Qualität aus eigener Fertigung, Unruhfrequenz von 21 600 Halbschwingungen pro Stunde Gangautonomie nach Vollaufzug 50 Stunden
- Funktionen: Zeitanzeige mit Stunde, Minute und kleiner Sekunde; Tourbillon mit Sekundenstopp; ewiger Kalender mit exakt springenden Anzeigen für Großdatum, retrograden Wochentag, Monat sowie Schaltjahr; Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation
- Armband: Handgenähtes Alligatorleder, schwarz. Faltschließe mit Schnellverschluss aus 950er Platin
Limitierung: 50 Exemplare mit Limitierungsgravur
Die unverbindliche Preisempfehlung dürfte in der Größenordnung von € 550.000 liegen…weiterführende Informationen auf der ⇒ Webseite von A.Lange & Söhne
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