Bei einer Charity-Auktion von Phillips in London haben vier Unikate der Rolex Cosmograph Daytona zusammen 43,49 Millionen Euro erzielt. Jede der edelsteinbesetzten Uhren steht für eine Jahreszeit. Der gesamte Erlös geht an die Federer Foundation und an Re:wild, die Umweltorganisation von Leonardo DiCaprio.
Rolex Cosmograph Daytona: Die erste Charity-Auktion mit Rolex
Rolex hält sich bei Auktionen normalerweise zurück. Umso bemerkenswerter ist der Abend des 28. September 2026 in London: Zum ersten Mal hat die Marke gemeinsam mit Phillips eine eigene Wohltätigkeitsauktion veranstaltet. Aurel Bacs, Senior Consultant bei Phillips und einer der bekanntesten Auktionatoren der Uhrenwelt, versteigerte vier Einzelstücke der Rolex Cosmograph Daytona nacheinander.
Laut Phillips sind die 43,49 Millionen Euro die größte Einlieferung, die jemals bei einer Charity-Auktion versteigert wurde. Ein Aufgeld wurde nicht erhoben. Der komplette Zuschlag kommt also den beiden Stiftungen zugute.

Die Federer Foundation von Roger Federer fördert die frühkindliche Bildung und Grundbildung von Kindern im südlichen Afrika und in der Schweiz. Re:wild, mitgegründet von Leonardo DiCaprio, schützt wilde Ökosysteme weltweit und stellt sie wieder her. Beide Namen sind eng mit Rolex verbunden: Federer ist seit vielen Jahren Markenbotschafter, und Rolex engagiert sich seit Langem für den Umweltschutz.

Vier Jahreszeiten als Rolex Cosmograph Daytona
Jede der vier Uhren interpretiert eine Jahreszeit. Rolex kombiniert dafür Edelmetalle, Schmucksteine für die Zifferblätter, farbige Edelsteine und Diamanten.
Die Grundlage ist bei allen vier gleich: die aktuelle Daytona-Generation mit dem Kaliber 4131, Hörnern und Kronenschutz mit je 54 Diamanten sowie einer Lünette mit 36 Edelsteinen im Trapezschliff.

Rolex Cosmograph Daytona Winter in Platin
Die Winter-Daytona ist das einzige Modell aus 950er Platin. Das Zifferblatt besteht aus blauem Opal, die Totalisatoren aus Lapislazuli. Als Indizes dienen acht Diamanten im Baguetteschliff und drei im Carréschliff. Die Lünette trägt 36 Saphire, die von Blau nach Fuchsia verlaufen. Der Zuschlag lag bei rund 11,66 Millionen Euro.

Die technischen Features der Rolex Cosmograph Daytona Winter
- Referenz: 126596 SABV
- Werk: Automatikkaliber 4131 mit Chronographenfunktion; ca. 72 Stunden Gangreserve; 28.800 A/h (4 Hz); zertifiziert als Superlative Chronometer
- Gehäuse: 950er Platin; Hörner und Kronenschutz mit 54 Diamanten im Brillantschliff (ca. 0,86 ct); Oyster-Gehäuse mit 40 mm Durchmesser; Saphirglas; wasserdicht bis 100 m
- Lünette: 36 Saphire im Trapezschliff mit Farbverlauf von Blau zu Fuchsia (ca. 5,57 ct)
- Zifferblatt: blauer Opal; Totalisatoren aus Lapislazuli; 8 Diamanten im Baguetteschliff und 3 Diamanten im Carréschliff in Fassungen aus 18 Karat Weißgold
Unikat
Die Rolex Cosmograph Daytona Winter wurde für rund 11,66 Millionen Euro versteigert.
Rolex Cosmograph Daytona Spring in Weißgold
Für den Frühling hat Rolex Weißgold gewählt. Das Zifferblatt ist aus grünem Chrysopras gefertigt, die Hilfszifferblätter aus violettem Lepidolith. Violette Saphire bilden die Indizes und die Lünette. Mit rund 7,93 Millionen Euro erzielte die Spring-Daytona den niedrigsten Preis des Abends.

Die technischen Features der Rolex Cosmograph Daytona Spring
- Referenz: 126599 SAVL
- Werk: Automatikkaliber 4131 mit Chronographenfunktion; ca. 72 Stunden Gangreserve; 28.800 A/h (4 Hz); zertifiziert als Superlative Chronometer
- Gehäuse: 18 Karat Weißgold; Hörner und Kronenschutz mit 54 Diamanten im Brillantschliff (ca. 0,86 ct); Oyster-Gehäuse mit 40 mm Durchmesser; Saphirglas; wasserdicht bis 100 m
- Lünette: 36 violette Saphire im Trapezschliff (ca. 5,57 ct)
- Zifferblatt: Chrysopras; Totalisatoren aus Lepidolith; 8 violette Saphire im Baguetteschliff und 3 im Carréschliff in Fassungen aus 18 Karat Weißgold
Unikat
Die Rolex Cosmograph Daytona Spring wurde für rund 7,93 Millionen Euro versteigert.
Rolex Cosmograph Daytona Summer in Everose-Gold
Die Sommer-Daytona aus Everose-Gold erzielte mit rund 12,01 Millionen Euro den höchsten Preis. Ihr Zifferblatt besteht aus Türkis, die Totalisatoren aus Heart of Ruby. Indizes und Lünette sind mit rosafarbenen Saphiren besetzt.

Die technischen Features der Rolex Cosmograph Daytona Summer
- Referenz: 126595 SARO
- Werk: Automatikkaliber 4131 mit Chronographenfunktion; ca. 72 Stunden Gangreserve; 28.800 A/h (4 Hz); zertifiziert als Superlative Chronometer
- Gehäuse: 18 Karat Everose-Gold; Hörner und Kronenschutz mit 54 Diamanten im Brillantschliff (ca. 0,86 ct); Oyster-Gehäuse mit 40 mm Durchmesser; Saphirglas; wasserdicht bis 100 m
- Lünette: 36 rosafarbene Saphire im Trapezschliff (ca. 4,32 ct)
- Zifferblatt: Türkis; Totalisatoren aus Heart of Ruby; 8 rosafarbene Saphire im Baguetteschliff und 3 im Carréschliff in Fassungen aus 18 Karat Roségold
Unikat
Die Rolex Cosmograph Daytona Summer wurde für rund 12,01 Millionen Euro versteigert.
Rolex Cosmograph Daytona Autumn in Gelbgold
Der Herbst zeigt sich in Gelbgold. Das Zifferblatt ist aus Mookait gefertigt, einem erdfarbenen Jaspis aus Australien, die Hilfszifferblätter aus Chrysopras. Grüne Turmaline besetzen Indizes und Lünette. Die Autumn-Daytona ging für rund 11,89 Millionen Euro an einen neuen Besitzer.

Die technischen Features der Rolex Cosmograph Daytona Autumn
- Referenz: 126598 TML
- Werk: Automatikkaliber 4131 mit Chronographenfunktion; ca. 72 Stunden Gangreserve; 28.800 A/h (4 Hz); zertifiziert als Superlative Chronometer
- Gehäuse: 18 Karat Gelbgold; Hörner und Kronenschutz mit 54 Diamanten im Brillantschliff (ca. 0,86 ct); Oyster-Gehäuse mit 40 mm Durchmesser; Saphirglas; wasserdicht bis 100 m
- Lünette: 36 grüne Turmaline im Trapezschliff (ca. 4,32 ct)
- Zifferblatt: Mookait; Totalisatoren aus Chrysopras; 8 grüne Turmaline im Baguetteschliff und 3 im Carréschliff in Fassungen aus 18 Karat Gelbgold
Unikat
Die Rolex Cosmograph Daytona Autumn wurde für rund 11,89 Millionen Euro versteigert.
Die Rolex Cosmograph Daytona im Kontext der Rekorde
Mit drei Zuschlägen über 11 Millionen Euro reihen sich die Rolex Cosmograph Daytona Unikate weit oben in der Liste der teuersten Armbanduhren ein. Den Rekord für eine Vintage-Armbanduhr hält weiterhin Paul Newmans eigene Daytona Referenz 6239. Sie wurde 2017 bei Phillips in New York versteigert, der Zuschlag entspricht nach heutigem Kurs rund 15,6 Millionen Euro. Für neue Uhren aus der laufenden Kollektion sind Ergebnisse dieser Größenordnung dagegen fast ohne Beispiel, auch wenn der wohltätige Zweck hier natürlich eine große Rolle spielte.
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