Hanhart widmet dem Schauspieler und Rennfahrer, der selbst Hanhart trug, die erste offizielle Edition: die 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1. Der Flyback-Chronograph mit 39-mm-Edelstahlgehäuse und McQueens Unterschrift auf dem Zifferblatt ist auf 300 Exemplare limitiert.
Steve McQueen und die Hanhart 417 ES
Es gibt zahlreiche Fotos von Steve McQueen, auf denen er nicht als Schauspieler zu sehen ist: 1964 bei der Internationalen Sechstagefahrt (ISDT) auf seiner Triumph, bei der Baja 1000 im mexikanischen Staub, mit seiner Frau, mit Revolver auf der Couch, mit einem Löwenfell über der Schulter oder bei Schießübungen in der Wüste. Am Handgelenk trägt er dabei immer wieder dieselbe Uhr, seine Hanhart 417 ES. Bei Rennen wie im Privatleben war der Chronograph sein Begleiter, und bis heute zählt McQueen zu den bekanntesten Trägern dieses Modells.

Mit der Hanhart 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1 greift die Manufaktur aus Gütenbach diese Verbindung nun erstmals in einer offiziellen Edition auf.
Die Hanhart 417 ES: Flieger-Chronograph der Bundeswehr
Die 417 ES entstand Mitte der 1950er-Jahre als Flieger-Chronograph für die Bundeswehr. Robustheit, Zuverlässigkeit und gute Ablesbarkeit bestimmten ihre Gestaltung. Das Kürzel ES steht wie beim historischen Modell für Edelstahl.
Die Hanhart 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1 im Detail
Die neue Edition übernimmt die charakteristischen Details des Originals und kombiniert sie mit zeitgemäßen Materialien. Das Edelstahlgehäuse misst wie beim historischen Vorbild 39 mm und orientiert sich an dessen Proportionen. Trotz des stark gewölbten Saphirglases beträgt die Bauhöhe 13,3 mm, ohne Glas sind es 11,55 mm. Von Bandanstoß zu Bandanstoß misst die Uhr 46 mm.
Die kannelierte Lünette mit rotem Einsatz lässt sich beidseitig und stufenlos drehen. Dazu kommt der rote Drücker, das Erkennungszeichen von Hanhart, hier aus HyCeram gefertigt. Die Krone trägt das historische „h“. Mit einer Wasserdichtigkeit von 10 bar ist die Edition alltagstauglicher als das historische Vorbild, dessen Einsatz außerhalb des Cockpits durch die begrenzte Wasserdichtigkeit eingeschränkt war.

Zifferblatt der Hanhart 417 ES mit McQueens Unterschrift
Auf dem mattschwarzen Zifferblatt steht klein und zurückhaltend die Unterschrift von Steve McQueen, dazu das historische Hanhart-Logo. Zeiger und Ziffern sind mit Super-LumiNova in der Farbe Light Old Radium beschichtet. Der Farbton gealterten Radiums verleiht der Uhr einen Vintage-Charakter, und die Leuchtmasse sorgt auch bei Dunkelheit für gute Ablesbarkeit. Minuten- und Sekundenzeiger sind am Ende abgebogen, um Parallaxefehler beim Ablesen zu vermeiden.

Flyback-Kaliber AMT5100 M in der Hanhart 417 ES
Hinter dem verschraubten Saphirglasboden arbeitet das Handaufzugswerk AMT5100 M von Sellita mit Flyback-Funktion. Ein Druck auf den Drücker setzt die laufende Zeitmessung auf null zurück und startet sie sofort neu. Das Werk bietet Sekundenstopp und eine Gangreserve von mindestens 58 Stunden. Wie die historische 417 wird auch die neue Edition von Hand aufgezogen.

Hanhart-Standard für Ganggenauigkeit
Jedes Werk wird in der Hanhart Manufaktur in Gütenbach geprüft und einreguliert. Im Durchschnitt über sechs Lagen darf die tägliche Gangabweichung zwischen 0 und +8 Sekunden liegen. Das Toleranzfenster ist damit ebenso breit wie bei −4 bis +4 Sekunden, in den Hauptlagen lässt Hanhart jedoch keinen Nachgang zu. Die maximale Abweichung zwischen den einzelnen Lagen beträgt zehn Sekunden.
Cuff Strap aus Shell Cordovan
Historische Aufnahmen zeigen: Steve McQueen trug seine 417 ES an einem dunkelbraunen Cuff Strap. Bei dieser Ausführung läuft das Band als durchgehendes Lederstück unter dem Gehäuse hindurch. Für die Edition fertigt Hanhart es aus Shell Cordovan der italienischen Gerberei Comipel. Das Leder wird aus einer dichten Faserschicht im Hinterteil des Pferdes gewonnen und traditionell pflanzlich gegerbt. Das aufwendige Verfahren ergibt ein geschmeidiges und zugleich strapazierfähiges Leder mit glatter Oberfläche und natürlichem Glanz. Verschlossen wird das Band mit einer Dornschließe mit historischem Logo.
Ergänzend sind alle Armbänder mit 20-mm-Bandanstoß erhältlich, die mit der 417 ES 39 mm kompatibel sind: Lederbänder in Schwarz, Dunkelbraun und Hellbraun, jeweils mit oder ohne Unterband, sowie ein Stahlarmband der neuen Generation mit werkzeugloser Feinverstellung. Alle Bänder werden mit Schnellwechselfederstegen geliefert.

Box und Limitierungskarte der Hanhart 417 ES Steve McQueen
Die Box enthält ein Booklet, eine Plakette mit der individuellen Limitierungsnummer, roten Nagellack als Anspielung auf die Legende des roten Drückers und eine Limitierungskarte. Vorbild der Karte ist McQueens internationale FIM-Lizenz von 1964, die 2009 bei Bonhams für 42.700 US-Dollar inklusive Aufgeld versteigert wurde. Auf der Karte stehen die Unterschriften seiner Enkel Chase und Madison McQueen, auf der Rückseite zusätzlich die des Uhrmachers, der den Chronographen in Gütenbach fertigt.

Steve McQueen: Rennfahrer, Schauspieler, Familienvater
Mit Filmen wie „The Great Escape“ und „Bullitt“ prägte Steve McQueen das Bild des coolen, unabhängigen Antihelden. Abseits der Leinwand galt seine Leidenschaft schnellen Autos und Motorrädern.
Der Rennfahrer
„I’m not sure whether I’m an actor who races or a racer who acts“, sagte McQueen über sich selbst. 1964 fuhr er bei der Internationalen Sechstagefahrt in Erfurt, mitten in der DDR, im ersten offiziellen US-Team. Sechs Tage ging es durch den Thüringer Wald, jeden Tag mehrere hundert Kilometer. Seine Triumph hatte er gemeinsam mit dem Team für diese Tortur umgebaut. Er startete mit der 278, seiner Lieblingsnummer. Später nahm er auch an der Baja 1000 teil.
Bei Motorradrennen meldete er sich auch als „Harvey Mushman“. Hinter dem Pseudonym suchte er Abstand zum Rummel und umging Rennverbote der Filmproduzenten. Wer unter dem Helm steckte, war im Fahrerlager trotzdem ein offenes Geheimnis. Spätestens sein Fahrstil verriet ihn.

Der Schauspieler
Bevor McQueen vor die Kamera trat, diente er drei Jahre im U.S. Marine Corps und hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. 1952 begann er seine Schauspielausbildung am Neighborhood Playhouse in New York. Auf der Leinwand setzte er weniger auf Worte als auf Blicke, Haltung und Pausen. Seine stoischen Figuren zeigten durch ihr Handeln, wer sie waren. Diese zurückhaltende Spielweise wurde zu seinem Markenzeichen und machte ihn zum „King of Cool“. 1974 war er der bestbezahlte Filmstar der Welt.

Der Familienvater
1956 heiratete McQueen die Tänzerin und Schauspielerin Neile Adams. Gemeinsam hatten sie zwei Kinder, Terry und Chad. Chad wurde wie sein Vater Schauspieler und Rennfahrer und gründete 2010 McQueen Racing. Seit Chads Tod im Jahr 2024 führen seine Kinder Chase und Madison das Unternehmen weiter und pflegen das Erbe ihres Großvaters.

Chase und Madison McQueen haben die Hanhart 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1 mitgeprägt. Von ihnen stammt die Idee, die Unterschrift ihres Großvaters auf dem Zifferblatt zu zeigen, und sie gaben die Signatur dafür frei. Außerdem wirkten sie an der Gestaltung der Limitierungskarte mit und signierten sie.
Der rote Drücker von Hanhart
Der Legende nach bemalte die Frau eines Piloten den Drücker seiner Hanhart mit rotem Nagellack. So sollte er bei jedem Blick auf die Uhr an sie denken und sicher zurückkehren. Historisch hatte die Signalfarbe auch einen praktischen Zweck: Sie sollte Piloten davor bewahren, den Drücker versehentlich zu betätigen und die gestoppte Zeit zurückzusetzen. So wurde der rote Drücker zum Erkennungsmerkmal der Hanhart-Chronographen.

Hanhart: Chronographen aus Gütenbach seit 1882
Als Pionier in der Entwicklung von Armbandchronographen und Stoppuhren spielt Hanhart eine wichtige Rolle in der Geschichte der deutschen Uhrenindustrie. Im Mittelpunkt stehen Präzision und Zuverlässigkeit, gute Ablesbarkeit, einfache und sichere Bedienung sowie Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit. Seit 1882 fertigt Hanhart Zeitmesser mit funktionalem Anspruch und eigenständigem Design. Entwicklung, Produktion und Vertrieb der mechanischen Uhren sind in Gütenbach im Schwarzwald angesiedelt.

Die technischen Features der Hanhart 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1
- Referenzen: H705L.210-2110 (Shell Cordovan, dunkelbraun, Bandgröße M), H705L.210-2112 (Shell Cordovan, dunkelbraun, Bandgröße L)
- Werk: Sellita AMT5100 M, Handaufzug, Flyback-Chronograph, 23 Steine, 28.800 A/h (4 Hz), Gangreserve mindestens 58 Stunden, Hanhart-Regulierung 0 bis +8 Sekunden pro Tag als Durchschnitt über sechs Lagen, kein Nachgang in den Hauptlagen, maximale Abweichung zwischen den Lagen zehn Sekunden
- Funktionen: Stunden, Minuten, kleine Sekunde, Flyback, zentrale Stoppsekunde, 30-Minuten-Zähler, Sekundenstoppvorrichtung
- Gehäuse: Edelstahl, satiniert und poliert, Durchmesser 39 mm, Höhe 13,30 mm (11,55 mm ohne Glas), 46 mm Bandanstoß zu Bandanstoß, kannelierte Lünette mit rotem Einsatz, beidseitig stufenlos drehbar, roter Drücker aus HyCeram, Krone mit historischem „h“, hoch gewölbtes konvexes Saphirglas, innen und außen entspiegelt, verschraubter Gehäuseboden mit innen entspiegeltem Saphirglas und Limitierungsnummer, wasserdicht bis 10 bar nach DIN 8310
- Zifferblatt: Mattschwarz mit historischem Hanhart-Logo und Unterschrift von Steve McQueen, Ziffern und Zeiger mit Super-LumiNova Light Old Radium GL, Minuten- und Sekundenzeiger am Ende abgebogen zur Vermeidung von Parallaxefehlern
- Armband: Dunkelbrauner Cuff Strap aus Shell Cordovan der Gerberei Comipel mit Unterband, Dornschließe mit historischem Logo, Anstoßbreite 20 mm
- Lieferumfang: Box mit Booklet, nummerierter Plakette, rotem Nagellack und Limitierungskarte nach McQueens FIM-Lizenz von 1964, signiert von Chase und Madison McQueen
Limitierung: 300 Exemplare weltweit
Die Hanhart 417 ES Steve McQueen Limited Edition No. 1 kostet 2.890 Euro.
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Hanhart-Webseite
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