Hirsch – das Armband seit 1756

Hirsch – das Armband seit 1756

Eine (Armband-)Uhr ohne Armband – das geht garnicht. Ein guter Grund für www.neueuhren.de sich mit dem Thema Armband für Uhren und dem führenden Hersteller in diesem Metier zu beschäftigen. Bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht die Verbindung von Hirsch mit Leder; Johannes Franz Hirsch (geboren 1756) war damals bereits nachweislich Ledermeister im Niederösterreichischen Neunkirchen. Seit dieser Zeit beschäftigt sich die Familie Hirsch mit der Verarbeitung von Leder.

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Zahlreiche Innovationen prägen die Geschichte von Hirsch, so beispielsweise die Erfindung des Rembordierens (eine Technologie zur fugenlosen Verbindung von Ober- und Futtermaterial), die Entwicklung einer Rezeptur für wasserfestes Leder, bis hin zum einzigen klinisch getesteten System zur Vermeidung von Lederallergien. Gefertigt werden Hirsch-Armbänder von ca. 400 Mitarbeitern  ausschließlich am Sitz des Unternehmens in Klagenfurt/Kärnten.

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1961 hatte Hirsch mit der Erfindung des „Verkaufsautomaten“ das Armband aus den Tiefen der Schubladen hinter Verkaufspulten herausgeholt, den Verkauf von Uhrenbändern revolutioniert und für eine auch für Kunden sichtbare Warenpräsenz in den Verkaufsräumen gesorgt. Das Design der „Verkaufsautomaten“ wurde im Laufe der Jahre von namhaften Architekten und Designern beeinflusst, der von Professor Hirsch entwickelte „Verkaufsautomat“ wurde sogar im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. Bereits 1990 hatte man das 100Millionste Armband für Uhren produziert, und 2012 – ein Jubeljahr für Hirsch – wurde im Rahmen einer großen Jubiläumsfeier die Produktion des 250.000.000 Armbandes bejubelt.

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Mit mehr als mehr als 600  Mitarbeitern weltweit steht der Name Hirsch heute für Langlebigkeit, Tragekomfort und Ästhetik des Armbandes in den unterschiedlichsten Tragemomenten die ein Uhrenleben durchlaufen kann. Ungeachtet aller Innovationen verkörpert Hirsch heute ein nach wie vor  familiengeführtes Unternehmen, in dessen Mittelpunkt die Armbandkultur steht. Folgerichtig spricht man in diesem Hause auch nicht lapidar von einem Uhrband, sondern einem „Armband für Uhren“. Das Armand hat – losgelöst von seiner Funktion als Befestigungsmittel für Uhren – seit Anbeginn der Menschheit die unterschiedlichsten Aufgaben im Leben der Menschen wahrgenommen: So war das Armband, als Silberringe getragen, einst ein Zahlungsmittel.  Das Armband diente als Schutzschild am Handgelenk des Jägers und Kriegers, und Armbänder wurden immer wieder benützt, um den Rang einer Persönlichkeit deutlich zu machen.

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Ein schönes Beispiel lieferte Hirsch zur Baselworld 2013 mit dem dort vorgestellten Modell „Lucca“ aus der „Hirsch Artisan Leather“ Kollektion. Die Leder für diese Bänder stammen zumeist aus italienischen Gerbereien rund um das Städtchen Santa Croce in der Toskana, wo bis heute althergebrachte Verfahren der Herstellung und Haltbarmachung von Leder angewandt werden. Das traditionell gruben-gegerbte toskanische Leder wird fasertief im Fass gefärbt. Manuelles Finishing sorgt für zeitlosen Patina-Effekt, der durch eine kraftvolle Kontrastnaht betont wird. Dabei ist die lebendige Oberfläche zugleich das typische Merkmal des italienischen Artisanleders.

Doch Hirsch kann nicht nur traditionell: so entwickelte das Unternehmen 2002 das IDentification Armband. Mit Hilfe integrierter Mikrochips können die Armbänder mit Funktionen ausgestattet werden. Zutrittsberechtigungen, Geldwerte oder persönliche Daten können im Armband gespeichert werden.

Als führender Hersteller von Armbändern für Uhren ist Hirsch heute nicht nur im führenden Uhren-Fachhandel mit seinen (übrigens vom italienischen Designer Mattheo Thun gestalteten) Displays für Uhrbänder repräsentiert. Auch renommierte und Namhafte Uhrenhersteller schätzen und nutzen die langjährige Erfahrung von Hirsch, und beziehen das Unternehmen heute oft schon frühzeitig in die Entwicklung  neuer Modelle ein, deren Endprodukte dann oft mit einem Band vom Spezialisten Hirsch ausgestattet sind. Zu der Frage, welche Hersteller Hirsch als „Erstausrüster“ mit Bändern beleifert, schwiegt man sich ebenso diplomatisch wie genüsslich aus….

www.hirschag.com

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