Mit der Einführung der Master Control Chronomètre beginnt für Jaeger-LeCoultre ein neues Kapitel in der traditionsreichen Geschichte der Master Kollektionen.
Ihr Debüt feiert die Kollektion mit drei Modellen, die jeweils eine andere Komplikation in Szene setzen: eine Datumsanzeige, einen Ewigen Kalender und die charakteristische Kombination aus Gangreserve und Datum, letztere angetrieben von einem neuen hauseigenen Uhrwerk, dem Kaliber 738. Das Modell Date Power Reserve wird nur in Edelstahl, die anderen beiden Uhren in Edelstahl oder in 18 Karat Rotgold (750/1000) angeboten.
Perfekt abgestimmt auf ästhetische und funktionale Ansprüche: die Master Control Chronomètre
Exklusiv für die Master Control Chronometre Kollektion entwickelt, präsentieren sich das Gehäuse und sein nahtlos integriertes Metallarmband in einer modernen Designsprache, die perfekt auf die ästhetischen und funktionalen Ansprüche der heutigen Zeit abgestimmt ist. Ganz im Einklang mit der technischen Präzision, die jeder Innovation von Jaeger-LeCoultre innewohnt, wird mit dieser Kollektion auch ein neues Haute-Horlogerie-Zertifikat lanciert: das Jaeger-LeCoultre HPG-Siegel, kurz für „High Precision Guarantee“.

Die Master Control Chronomètre – die Antwort auf die Suche nach der idealen modernen Armbanduhr
Die Master Control Chronomètre wurde aus dem Wunsch nach der „idealen modernen Armbanduhr“ geboren – einer Uhr, die erstklassige Leistung mit einem anspruchsvollen Design und absolutem Tragekomfort vereint. Dabei stützt sich die neue Kollektion auf das bemerkenswerte, 190-jährige Vermächtnis von Jaeger-LeCoultre als „Watchmaker of Watchmakers™“ und bringt insbesondere die Forschung, die technischen Fortschritte und den Werdegang der ästhetischen Identität der hauseigenen Master Linie im Laufe der vergangenen acht Jahrzehnte auf den Punkt.
Die 1.000 Hours Control war 1992 ein neuer Maßstab für dauerhafte Zuverlässigkeit
Ganz im Einklang mit diesem kontinuierlichen Streben nach Innovation (Jaeger-LeCoultre hatte 1992 mit der neuen Master Control Kollektion und dem neuen Testverfahren „1.000 Hours Control“ einen neuen Maßstab gesetzt) führt nun auch die neue Master Control Chronomètre ein neues Siegel ein: das Jaeger-LeCoultre HPG-Siegel („High Precision Guarantee“), das nicht nur die raffinierten ästhetischen Veredelungen, sondern auch die hohe Präzision der Zeitmesser zertifiziert. Dieses neue Zertifikat beruht auf einem noch strengeren Protokoll, für das ein Patent angemeldet wurde und das die eingeschalten Uhren unter getreu simulierten Tragebedingungen testet.
High Precision Guarantee: Das neue HPG-Label von Jaeger-LeCoultre als Siegel für herausragende Veredelungen
Das HPG-Label von Jaeger-LeCoultre dient auch als Siegel für herausragende Veredelungen und bezeugt, dass jede Kaliberkomponente mit minutiösen Finishes versehen wurde. Dazu zählen insgesamt acht verschiedene traditionelle Veredelungstechniken: kreisförmige Körnung, Genfer Streifen, kreisförmiges Schleifen, Rollieren, polierte Schraubenköpfe, gerades Schleifen, versenkte Lagersteine und Anglierung.

Die Master Control Chronomètre Kollektion präsentiert eine klar definierte Ästhetik, die klassische Vintage-Elemente in eine zeitgemäße Designsprache überführt.
Ein elegant proportioniertes Gehäuse, das vollständig integrierte Metallarmband sowie der ausgeprägte Detailreichtum verleihen der Kollektion eine dezente und anspruchsvolle Ausstrahlung. Das Erscheinungsbild wird durch die Dauphine-Signatur geprägt, welche sich konsequent vom Armband bis zum Zifferblatt erstreckt und für eine harmonische Gestaltung sorgt. Die ersten drei Modelle verdeutlichen, dass das Design auf einem komplexen Zusammenspiel von Volumen und Formen basiert, begleitet vom Kontrast polierter und gebürsteter Oberflächen sowie subtiler Spannung durch die Wiederholung und Verknüpfung verschiedener Elemente.

Eine geschwungene Linie ermöglicht eine fließende Verbindung zwischen Gehäuse und Armband und lenkt den Blick von der breitesten Stelle des Gehäuses auf das erste Armbandglied. Der Gegensatz zwischen polierter Lünette, Krone und abgeschrägten Bandanstößen sowie der satinierten Gehäuseseite und dem Metallarmband erzeugt ein ansprechendes Lichtspiel, welches die Dynamik des durchgängigen Designs rund um das Handgelenk verstärkt.
Das dreireihige Armband besticht durch eine ausgeklügelte Veredelung und ist für höchste Flexibilität sowie Komfort beim Tragen konzipiert. Die mittlere, flache Gliederreihe vereint abwechselnd vertikal satinierte Oberflächen mit glanzpolierten Gliedern, die wie dreieckige Prismen geformt sind. Die markanten Kanten dieser Glieder werden in den beiden äußeren Reihen aufgegriffen; dort sorgen stark abgeschrägte, V-förmige und ebenfalls polierte Kanten für spannende Kontraste.
Die Verbindung von Armband und Zifferblatt zeigt sich darin, dass die Kanten von den Formen der filigranen Dauphinezeiger und den facettierten, applizierten Indizes inspiriert sind. Das Zifferblatt selbst verfügt über einen Sonnenschliff, der für einen intensiven, leicht verschwommenen Farbgrund sorgt und die Anzeigen hervorhebt. Der technische Charakter des Chronometers wird durch einen peripheren Minutenring unterstrichen, der sowohl die Minuten als auch die Sekunden markiert und mit seinen Fünf-Minuten-Intervallen zusätzlich die Stunden anzeigt.
Durch den Saphirglasboden und die skelettierte Schwungmasse aus Rotgold ist das veredelte Uhrwerk sichtbar.
Die Manufaktur verbindet edles Design mit technischer Raffinesse – kompakte Bauweise, hohe Energieeffizienz und chronometrische Präzision. Das flache Kaliber blieb trotz zentraler Sekundenanzeige erhalten, indem das Räderwerk neu angeordnet wurde. Eine Siliziumhemmung steigert die Effizienz und reduziert Magnetfeld- und Abriebprobleme. Die Unruh arbeitet mit 4 Hz (28.000 Halbschwingungen/Stunde) und sorgt für Stoßfestigkeit; die Minutenskala zeigt die Zeit bis auf die Viertelsekunde genau an.

Die Brücken des Uhrwerks zeigen präzise Genfer Streifen, sind bei 45 Grad abgeschrägt und verfügen über versenkte Lagersteine. Goldene Räder sorgen für Kontrast, silbergraue Schrauben passen zur Grundfarbe. Das neue Kaliber 738 mit Gangreserve und Datumsanzeige steckt in einem flachen 39-mm-Edelstahlgehäuse. Das Zifferblatt orientiert sich an der Futurematic von 1951: links wird die Gangreserve, rechts das Datum angezeigt. Blaue Hilfszifferblätter mit feinen Gravuren bieten dezenten Kontrast; ein zarter Farbverlauf rundet das Design ab.
Das Automatikwerk Kaliber 738 ist ein Beispiel für Jaeger-LeCoultres Anspruch auf hohe Leistung in modernem Design.
Es wurde komplett intern entwickelt, misst nur 4,97 mm in der Höhe, bietet 70 Stunden Gangreserve und arbeitet mit 4 Hz – ein Beweis für Energieeffizienz, Kompaktheit und Präzision.

Master Control Chronomètre Perpetual Calendar
Die Master Control Chronomètre Perpetual Calendar verfügt über vier Hilfszifferblätter, die einen vollständigen Kalender anzeigen: Bei 12 Uhr sind Monat und Jahr ablesbar, bei 3 Uhr der Wochentag und bei 9 Uhr das Datum. Bei 6 Uhr befindet sich zudem eine Mondphasenanzeige. Das Kaliber 868 ist ein Ewiger Kalender, der automatisch unterschiedliche Monatslängen sowie Schaltjahre berücksichtigt, weshalb erst im Jahr 2100 wieder eine manuelle Korrektur nötig wird – vorausgesetzt, die Uhr bleibt in Gang. Alle Kalenderfunktionen sind synchronisiert und lassen sich bequem mit einem einzigen Korrektor einstellen. Mit einer Höhe von nur 4,72 mm unterstreicht das ultraflache Kaliber 868 die Kompetenz von Jaeger-LeCoultre und passt in das schlanke 39-mm-Gehäuse mit 9,2 mm Höhe. Es gibt zwei Versionen: Edelstahl mit Sonnenschliff-Zifferblatt und kühlem Farbverlauf von Blau zu Grau oder Rotgold mit bronzefarbenem Sonnenschliff-Zifferblatt. Die Hilfszifferblätter bieten einen opalisierenden Außenring und eine azurierte Mitte; der Mond besteht je nach Modell aus gehämmertem Blattgold oder Blattplatin. Das Uhrwerk bietet eine Gangreserve von 70 Stunden.

Master Control Chronomètre Date
Die Master Control Chronomètre Date überzeugt durch ihr kompaktes 38-mm-Gehäuse und ist für jedes Handgelenk geeignet. Zwei Varianten stehen zur Auswahl: Edelstahl mit blaugrauem Zifferblatt oder Rotgold mit bronzefarbenem Zifferblatt, beide mit Sonnenschliff. Das automatische Kaliber 899 bietet eine Gangreserve von 70 Stunden. Die Kollektion kombiniert technische Innovation mit eleganter Uhrmacherkunst – möglich durch die vielfältigen Kompetenzen der Jaeger-LeCoultre Manufaktur im Vallée de Joux.
Die technischen Features der neuen Master Control Chronométre
MASTER CONTROL CHRONOMETRE Date Power Reserve
- Gehäuse: Edelstahl, Durchmesser 39 mm, Höhe 9,2 mm, Wasserdichtigkeit: 5 bar (50 Meter), Gehäuseboden: Saphirglas
- Zifferblatt: Zifferblatt mit Sonnenschliff und Farbverlauf von Blau zu Grau, symmetrische Anordnung der azurierten Hilfszifferblätter
- Uhrwerk: Automatisches Manufakturkaliber 738, Gangreserve 70 Stunden
- Funktionen: Stunden, Minuten, Sekunden, Datum, Gangreserveanzeige
- Armband: Integriertes, dreireihiges, schmal zulaufendes Edelstahlarmband, Integrierte Doppelfaltschließe
Referenz: Q4168120, unverbindliche Preisempfehlung € 17.50
MASTER CONTROL CHRONOMETRE Perpetual Calendar
- Gehäuse: Edelstahl oder 18 K Rotgold (750/1000), Durchmesser 39 mm, Höhe 9,2 mm, Wasserdichtigkeit: 5 bar (50 Meter)
- Zifferblatt: Zifferblatt mit Sonnenschliff in einem Farbverlauf von Blau zu Grau oder in Bronze, opalisierende und azurierte Hilfszifferblätter
- Uhrwerk: Automatisches Manufakturkaliber 868, Gangreserve: 70 Stunden
- Funktionen: Stunden, Minuten, Sekunden, Jahr, Monat, Wochentag, Datum, Mondphase
- Armband: Integriertes, dreireihiges, schmal zulaufendes Armband aus Edelstahl oder 18 K Rotgold (750/1000), Doppelfaltschließe
Referenzen:
- Q4178180 (Edelstahl) unverbindliche Preisempfehlung € 47.100
- Q417216J (Rotgold) unverbindliche Preisempfehlung € 86.500
MASTER CONTROL CHRONOMETRE Date
- Gehäuse: Edelstahl oder 18 K Rotgold (750/1000), Durchmesser 38 mm, Höhe 8,4 mm, Wasserdichtigkeit: 5 bar (50 Meter)
- Zifferblatt: Zifferblatt mit Sonnenschliff in einem Farbverlauf von Blau zu Grau oder in Bronze
- Uhrwerk: Automatisches Manufakturkaliber 899, Gangreserve 70 Stunden
- Funktionen: Stunden, Minuten, Sekunden, Datum
- Armband: Integriertes, dreireihiges, schmal zulaufendes Armband aus Edelstahl oder 18 K Rotgold (750/1000), integrierte Doppelfaltschließe
Referenzen:
- Q4158120 (Edelstahl) unverbindliche Preisempfehlung € 14.600
- Q415216J (Rotgold) unverbindliche Preisempfehlung € 54.000
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Webseite des Herstellers
Über die Master Control Kollektion
1950er: Angetrieben vom technologischen Aufschwung der Nachkriegszeit, erlebte die mechanische Uhrmacherei in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine wegweisende Phase, in der Präzision, Robustheit und Funktionalität signifikante Fortschritte machten. Ab dieser Ära an, exemplarisch verkörpert durch Modelle wie der Futurematic und der Geophysic, spiegelte sich der technische Anspruch der Maison in einem schlichten Design wider. Das traditionelle runde Gehäusen profitierte von einer verbesserten Wasserdichtigkeit und besonders gut ablesbaren Zifferblättern.
Der Name Master – der zu einer der wichtigsten Säulen von Jaeger-LeCoultre werden sollte – erschien erstmals im Jahr 1957 mit der Master Mariner und gab damals den Anstoß zu einer legendären Kollektion.
1973: In diesem Jahr stellte Jaeger-LeCoultre die Master Mariner Chronomètre vor und leitete die Master Linie damit in eine andere Richtung. Zu einer Zeit, als kostbare Dresswatches und robuste Sportuhren klar voneinander abgegrenzt wurden, führte das avantgardistische Design dieser Uhr einen ganz neuen Uhrenstil ein. Mit ihrem eleganten Edelstahlgehäuse und ihrem vollständig integrierten Metallarmband verkörperte sie eine neue Idee – die von lässigem, selbstbewusstem Luxus. Ein Konzept, von dem sich die neue Master Control Chronomètre Kollektion direkt inspirieren ließ.
1992: Mit der neuen Master Control Kollektion als Aushängeschild setzte die Maison einen neuen Maßstab: Ihr neues Testverfahren „1.000 Hours Control“ sorgte in der Uhrenindustrie für eine Revolution, indem es nicht nur das Uhrwerk, sondern auch die Präzision und die Zuverlässigkeit der fertig eingeschalten Uhr auf den Prüfstand stellte.
Über das HPG-Siegel für High Precision Guarantee
Die Bezeichnung „HPG“ ist fest im Vermächtnis von Jaeger-LeCoultre verankert: Sie war bereits 1970 auf den Zifferblättern von Uhren mit dem Kaliber 916 zu sehen – dem fortschrittlichen 4-Hz-Kaliber der Maison, das wiederum maßgeblich zur einer höheren Präzision beitrug.
Das neue HPG-Siegel bewertet die Leistung einer Uhr anhand von vier Kriterien des täglichen Tragens: Höhe, Stöße, Positionen und Temperatur.
Höhe: Das Kaliber selbst wird atmosphärischen Druckschwankungen zwischen Normalhöhennull und 1.004 Metern über dem Meeresspiegel – der Höhe am Standort der Manufaktur von Jaeger-LeCoultre – unterzogen.
Die weiteren Tests werden an der vollständig montierten Uhr durchgeführt.
Stöße aus mehreren Richtungen: Die Uhren werden typischerweise Stoßbelastungen zwischen 25 G und 50 G ausgesetzt, die in verschiedenen standardisierten Positionen erfolgen.
Positionen: Das Testverfahren simuliert wechselnde Phasen, in denen die Uhr verschiedene Positionen einnimmt oder in einer festen Position verharrt.
Temperatur: Im Rahmen der Tests werden die Uhren bedeutenden Temperaturschwankungen ausgesetzt, von kühlen 18 °C während einer simulierten Ruhephase bis hin zu warmen 35 °C während aktiver Phasen.
Eine ausgeklügelte Maschine, die eigens für das HPG-Testverfahren entwickelt wurde, unterzieht jeden Zeitmesser einer Reihe von wechselnden Zyklen, bestehend aus „stabilen Ruhephasen“, die Situationen wie das Liegen auf dem Nachttisch simulieren, und „Beanspruchungsphasen“, die verschiedene Herausforderungen des Alltags nachbilden. Dieser umfassende Test dauert insgesamt drei Tage und simuliert eine ganze Woche im Leben einer Uhr. Zwei Tage repräsentieren aktive Wochentage, in denen die Uhr abwechselnd statische Ruhephasen, dynamische Positionswechsel und Stoßeinwirkungen durchläuft, gefolgt von weiteren statischen Phasen. Der dritte Tag verkörpert ein ruhiges Wochenende, an dem der Zeitmesser in einer stabilen, statischen Position wie auf einem Nachttisch verbleibt.
Indem es diese unterschiedlichen Aspekte berücksichtigt, stellt das Testverfahren sicher, dass die komplexen Mechanismen der Uhr nicht nur unter idealen Bedingungen, sondern unter allen Umständen, die ihr am Handgelenk ihres Trägers begegnen können, ihre chronometrische Präzision beibehalten. Dieses Engagement wird durch das in den Gehäuseboden der Uhren eingravierte HPG-Emblem gekennzeichnet.
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