Inspired by Architecture: Was man über die Uhrenmarke Mido wissen sollte

Inspired by Architecture: Was man über die Uhrenmarke Mido wissen sollte

Ästhetik, Funktionalität und Innovation: Was man über die Uhrenmarke Mido wissen sollte. 

Mido ist eine der Uhrenmarken, die nicht durch sensationelle Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen. Eine Uhrenmarke, bei der Ästhetik, Funktionalität und Innovation im Mittelpunkt stehen. Und die bei Kennern nicht nur wegen des äusserst attraktiven Preis- Leistungsverhältnisses geschätzt wird (hier findet man beispielsweise einen zertifizierten Chronometer für nur knapp über € 1.000,-) sondern auch wegen der über Jahre hinweg sorgfältig in puncto Design und Technik sorgsam weiter entwickelten Uhrenfamilien.

 

 

Wer also auf der Suche nach einer Uhr ist, die nicht unbedingt durch einen gerade aktuellen modischen Trend und WOW-Effekt, sondern durch innere Werte und ein Design überzeugt das sich auch über Jahre hinweg „sehen lassen kann“, sollte sich mit den Modellen von Mido näher beschäftigen.

Mido wurde 1918 in der Schweiz von Georges Schaeren gegründet. Georges Schaeren hatte ein Diplom der Uhrmacherschule Solothurn erworben und arbeitete bei verschiedenen Uhrenherstellern, bevor er sich 1918 mit seinem Bruder Henri (der bis dahin kaufmännischer Direktor bei Omega war) selbständig machte und die Uhrenmanufaktur „Mido G. Schaeren & Co.“ in Solothurn gründete.

Mido Gründer Georges Schaeren

Der Name Mido wurde übrigens abgeleitet aus dem Spanischen „Yo mido“, was so viel heißt wie: „Ich messe“. Ein für Zeitmesser seinesgleichen suchendes Synonym.

1946 übersiedelte Mido, und ließ sich in Biel nieder. Die von der Mido G. Schaeren & Co. produzierten Uhren wurden in der Folge ständig weiterentwickelt. Sie gehörten übrigens zu den ersten Uhren, die zugleich wasserdicht, stoßfest, antimagnetisch und – ab 1935 – auch mit automatischem Aufzug ausgestattet waren.

Mido wurde 1971 von der Asuag (der heutigen Swatch Group) übernommen. Seit 1997 wird die Marke in Le Locle produziert.

 

Die Highlights der Mido-Geschichte: Ein kurzer Rückblick

1920 fertigt Mido elegante Damen-Armbanduhren mit farbig emaillierten Formgehäusen und zeitgemäßen Bändern, aber auch attraktive Zeitmesser für Herren, was der Marke rasch ein positive

Image einbrachte. Der damals aufblühende Automobilmarkt war Inspiration für Uhrenmodelle in Form der Kühlergrille verschiedener Marken wie Buick, Bugatti, Fiat, Hispano-Suiza etc.. Damit konnten Autofans ihre Leidenschaft für die eine oder andere Marke auch ohne den entsprechenden fahrbaren Untersatz zum Ausdruck bringen.

1930 konzentrierte man sich erfolgreich auf die Herstellung eher schnörkelloser, funktionaler und widerstandsfähiger Uhren. Bahnbrechend war damals die Erfindung des Korkkronen-Dichtungssystemes (Aquadura) für absolute Wasserdichtheit, damals eher eine Ausnahme bei Armbanduhren.

Inserat für die Mido Muiltifort

Inserat für die Mido Muiltifort

1934 war ein Meilenstein in der Mido-Geschichte: die erste Mido Multifort wurde lanciert. Die erste Uhr mit automatischem Aufzug, antimagnetisch, stoßsicher und wasserdicht zugleich. Von 1030 bis 1950 war die Multifort ein Verkaufsschlager.

1954 entwickelte Mido das „Powerwind“ Aufzugssystem. Es sorgte einerseits für eine höhere Gangreserve, gleichzeitig führte die Reduzierung der Uhrenteile für das Aufzugssystem von 17 auf 7 zu einer höheren Zuverlässigkeit.

1959 wurde mit der Mido Ocean Star das revolutionäre Einschalengehäuse eingeführt. Damit konnten die damals gängigen Probleme der Wasserdichtheit bei Gehäuseböden weitgehend eliminiert werden. Durch die Kombination des neuen Gehäuses mit der Mido-eigenen Aquadura-Technologie konnte die Wasserdichtheit der Uhren auch unter extremen Bedingungen gewährleistet werden.

Das Konzept der Ocean Star trägt bis heute zum legendären Ruf der der Uhrenlinie bei, und kommt inzwischen auch in der Commander-Kollektion zum Einsatz.

Björn Borg Mido Botschafter

Björn Borg Mido Botschafter

1967 lancierte Mido die bis dahin kleinste automatische Uhr, die je am Fließband produziert wurde.

1981 wurde Tennis-Weltmeister Björn Borg offizieller Mido-Botschafter

1996 war für Mido das Jahr für zwei technische Weltneuheiten: Mit dem Worldtimer wurde die erste analoge Uhr vorgesetellt, bei der die Zeit der gewählten Zeitzone durch Druck auf die Krone automatisch eingestellt wurde.

Die Bodyguard diente, dank einer eingebauten Sirene mit über 100 dB, dem persönlichen Schutz.

Seit dem Jahr 2000 fokussiert man sich bei Mido wieder auf die Entwicklung von Uhren in zeitlosem Design mit automatischem Werk.

2002 wird, inspiriert durch die Architektur des Kolloseum in Rom, die Mido All Dial-Linie vorgestellt

2006 folgt die Lancierung der puristischen, in klassischem Design gehaltenen Uhrenlinie Mido Baroncelli.

 

Ästhetik, Funktionalität und Innovation: Mido – Inspired by architecture

Diese grundlegenden Werte finden sich auch in der Architektur wieder, weshalb die Uhrenmarke ihre Inspiration weltweit auch bei berühmten Bauwerken (wie beispielsweise dem Big Ben in London, der Hafenbrücke von Sydney oder dem Kolosseum in Rom) findet.

Spitzentechnologie, Automatikwerke von exzellentem Ruf und hochwertige Materialien sind die drei prägenden Pfeiler, auf die das Know-how der Marke gründet. Diese Eigenschaften sehen sich durch das von nüchternen und klaren Linien geprägte Design erweitert, das den Uhren von Mido den Anschein vollkommener Zeitlosigkeit verleiht. Jenseits von Modetrends zeichnet sich eine Mido-Uhr durch ihren beständigen Charakter aus.

Nachfolgend eine kurze Übersicht der aktuellen Uhren-Linien von Mido, in denen sowohl Damen-, als auch Herrenmodelle angeboten werden:

Alle bisher auf NeueUhren.de vorgestellten Mido-Uhrenmodelle sehen Sie unter diesem Link

Und wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind, und sich eines der aktuellen Mido-Uhrenmodelle im Original ansehen wollen: den nächsten Mido-Verkaufspunkt finden Sie unter diesem Link

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