Nivada Grenchen bringt eine Neuauflage eines seiner Klassiker aus den 1960er-Jahren.
In den 1950er-Jahren errichteten die Vereinigten Staaten ihre erste permanente Forschungsstation in der Antarktis. An der Spitze der historischen Operation Deep Freeze I stand der von Präsident Eisenhower ernannte Polarforscher Richard E. Byrd. An seinem Handgelenk: eine robuste, stoßfeste und antimagnetische Uhr, gebaut für extreme Bedingungen die Nivada Antarctic.

Die Neuauflage der Nivada Antarctic Glacier: eine Uhr mit Geschichte.
Heute lässt Nivada Grenchen das Erbe mit der Antarctic Glacier gleich zweimal neu aufleben: Wie so viele Geschichten von Nivada beginnt auch diese mit einer Begegnung. Guillaume Laidet, der CEO von Nivada, traf auf Nicolas Huissoud, einen leidenschaftlichen Uhrmacher und Restaurator mit Atelier nahe Grenchen in der Schweiz.
In seiner Werkstatt Cenic Watches – einer wahren Schatzkammer historischer Komponenten – fanden die beiden originale Antarctic Zifferblätter als Vorlage für eine neue Auflage des historischen Modells.

Das Design der Antarctique Glacier greift die DNA der Antarctic Diver aus den 1960er-Jahren auf.
Die aufgesetzten Stahlindizes verleihen dem strichmattierten, silbernen Zifferblatt Tiefe und Kontrast. Die Rückseite der Uhr ziert ein geprägtes Medaillon mit einem stilisierten Pinguin – dem Markenzeichen von Nivada Grenchen und zugleich eine Hommage an die amerikanische Antarktisstation. Der Sammler darf heute zwischen zwei Varianten der Uhr wählen: Ganz nah am Original ist die 35mm Version mit dem andaufzugskaliber Soprod P054.

Für breitere Handgelenke steht das 38mm-Modell mit dem Automatikwerk P024 von Soprod zur Verfügung (das leider kurz nach Ankündigung bereits ausverkauft war). Beide noch verfügbaren Modelle sind mit einem Saphirglas ausgestattet, bis 100m wasserfest und kosten am Lederband je € 985.

Die technischen Shortfacts zur Antarctic Glacier Vintage
Limitierung: 18 Exemplare
- Gehäuse: Edelstahl 316L gebürstet und poliert, Durchmesser 35 mm, Dicke 10,6 mm, offener Gehäuseboden, wasserdicht bis 5 ATM
- Glas: Doppelt gewölbtes Saphirglas
- Uhrwerk: ETA 2783 Automatik, Gangreserve 47 Stunden
Unverbindliche Preisempfehlung: 2 500 $/2650 CHF/ 3 025 €
Die technischen Shortfacts zur Antarctic Glacier Regular 35 mm
- Gehäuse: Edelstahl 316L, gebürstet und poliert, Durchmesser 35 mm, Dicke 10,6 mm, Gehäuseboden mit Pinguin-Motiv geprägt, wasserdicht bis 10 ATM
- Glas: Doppelt gewölbtes Saphirglas
- Uhrwerk: Handaufzugskaliber SOPROD P054, Gangreserve 42 Stunden
Unverbindliche Preisempfehlung: 895 $/860 CHF/ 985 €
Die technischen Shortfacts zur Antarctic Glacier Regular 38 mm
- Gehäuse: Edelstahl 316L gebürstet und poliert, Durchmesser 38 mm, Dicke 11,95 mm Gehäuseboden mit Prägung „US Base in Antarctica”, wasserdicht bis 10 ATM
- Glas: Doppelt gewölbtes Saphirglas
- Uhrwerk: Automatik-Kaliber SOPROD P024, Gangreserve: 38 Stunden
Unverbindliche Preisempfehlung: 895 $/860 CHF/ 985 €
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Webseite von Nivada Grenchen

Hintergrundinformationen zur Geschichte der Antarctic Glacier
Die erste permanente Forschungsstation der USA in der Antarktis war die McMurdo-Station, die im Rahmen der Operation Deep Freeze I während des Sommers 1955/1956 errichtet wurde.
An der Spitze der historischen Operation Deep Freeze I stand der von Präsident Eisenhower ernannte Polarforscher Richard E. Byrd. An seinem Handgelenk: eine robuste, stoßfeste und antimagnetische Uhr, gebaut für extreme Bedingungen die Nivada Antarctic.
Die Station wurde auf der Ross-Insel an der Küste des McMurdo-Sunds gebaut. Sie diente der Unterstützung des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY) 1957–58.
McMurdo ist heute die größte wissenschaftliche Forschungseinrichtung in der Antarktis und fungiert als zentrales Logistikzentrum des US-Antarktisprogramms (USAP).
Weitere frühe Stationen: Fast zeitgleich wurden im Rahmen der Bemühungen um das IGY auch die Amundsen-Scott-Südpolstation (1956) und die Byrd-Station (1957) errichtet.
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