150 Jahre Girard-Perregaux Tourbillon mit Drei Brücken

150 Jahre Girard-Perregaux Tourbillon mit Drei Brücken

Girard-Perregaux Tourbillon mit Drei Brücken – eine Ikone wird 150. Das zum Markenzeichen der Manufaktur avancierte Tourbillon mit Drei Brücken ist zugleich auch Symbol für das Lebenswerk des Uhrmachers Constant Girard. Dieser begann Mitte der 1850er Jahre die Arbeit an der minimalistischen Konstruktion, die zum Wiedererkennungszeichen der Marke wurde. 1867 gewann das Tourbillon mit Drei Brücken seine erste Auszeichnung beim Chronometerwettbewerb des Observatoriums von Neuchâtel . Womit die Legende begann… 

Das Tourbillon mit Drei Brücken steht seit 150 Jahren für die Philosophie des Hauses Girard-Perregaux, die Technik der Ästhetik unterzuordnen.

Das Uhrwerk mit seiner einzigartigen und auf Anhieb erkennbaren Architektur ist eine Kreation von Constant Girard, der prägendsten Persönlichkeit der Manufaktur im 19. Jahrhundert. Der visionäre und auf absolute Perfektion bedachte Uhrmacher aus La Chaux-de-Fonds konzentrierte sich auf die Erforschung des Hemmungssystems, insbesondere auf das Tourbillon. Seine Kreationen wurden regelmäßig bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Das Tourbillon mit Drei Brücken, ein wahrlich brillanter Erfolg, wurde zum bekanntesten Beispiel seiner Arbeit.

Constant Girard interessierte sich bereits früh für das Tourbillon und dessen Auswirkung auf die Leistung des Uhrwerks. Während seine Kollegen sich damit begnügten, es in ein vorhandenes Uhrwerk einzubauen, widmete sich der Uhrmacher der Struktur des gesamten Werks und der Form seiner Komponenten. Mitte der 1850er Jahre begann er, eine Uhr mit einem Tourbillon zu entwickeln. Dieses Kaliber sollte drei parallele Brücken aufweisen. Zum ersten Mal nahm die legendäre Uhr mit ihrer charakteristischen Architektur und den pfeilförmigen Brücken Gestalt an. Der langwierige kreative Prozess erforderte Geduld und führte dazu, dass dieses Prinzip in einem Taschenchronometer mit Tourbillon zum Einsatz kam, der mit drei Nickel-plattierten parallelen Brücken versehen war. Diese Uhr wurde 1867 mit einem ersten Preis des Observatoriums Neuchâtel ausgezeichnet.

Girard-Perregaux Tourbillon three bridges

Doch die Suche des ehrgeizigen Uhrmachers nach technischer und ästhetischer Perfektion ging weiter: Constant Girard integrierte Gold als funktionales Material in das Uhrwerk und verfeinerte die Form der Brücken. Der Uhrmacher entschied sich, das Design des Tourbillons mit drei parallelen, pfeilförmigen Brücken schützen zu lassen. Da es damals in der Schweiz keine entsprechende Behörde gab, reichte Girard-Perregaux seine Patentanfrage im März 1884 beim US-amerikanischen Patentamt ein.

Beim Entwurf des legendären Kalibers zeigte sich, wie innovativ die Vision von Constant Girard für ein Uhrwerk war. Er inszenierte gleichsam eine Bühne für die Mechanik und die Komponenten des Mechanismus. Damit verlieh er dem Tourbillon, das bis dahin nur unter funktionalen Aspekten betrachtet worden war, eine künstlerische Dimension. Die technische Konstruktion wurde zu einem eigenständigen Gestaltungselement. Im Jahr 1889 präsentierte der Uhrmacher den Höhepunkt seines Konzepts: das Tourbillon mit Drei Goldbrücken unter dem Namen Esmeralda. Es erhielt sofort große Anerkennung. Der Taschenchronometer mit Tourbillon und Drei Goldbrücken gewann die Goldmedaille bei der Weltausstellung in Paris und einen weiteren Wettbewerb, zudem erhielt der Uhrmacher einen ständigen Sitz als Jurymitglied bei Weltausstellungen ab 1901.

Innerhalb von 25 Jahren fertigte Girard-Perregaux rund 20 Tourbillons mit Drei Brücken.

Das Konstruktionsprinzip wurde der „Drei Brücken“ wurde zum Markenzeichen der Manufaktur. Heute gilt es als ältestes, noch immer produziertes Uhrwerk – mit einer Konstruktion, die seit den 1860er Jahren unverändert geblieben ist. Untrennbar mit Girard-Perregaux verbunden, hängen einige der wichtigsten Meilensteine der Manufaktur mit dieser Konstruktion zusammen.

In den späten 1970er Jahren, mitten im Boom der Quarzuhr, entschied sich Girard-Perregaux zu dem Wagnis, auf die Renaissance der traditionellen mechanischen Uhr zu setzen. Die Manufaktur präsentierte eine auf 20 Stück limitierte Neuauflage der bekannten Tourbillon-Taschenuhr mit Drei Goldbrücken von 1889. Zehn Jahre später, 1991, markierte ein neues Meisterstück das 200jährige Jubiläum der Manufaktur: Das Tourbillon mit Drei Goldbrücken wurde zum ersten Mal auf das Maß einer Armbanduhr gebracht. Seitdem wurden 1500 Exemplare dieses Modells gefertigt.

Die legendäre Konstruktion der Drei Brücken bestimmt die Identität von Girard-Perregaux seit 150 Jahren.

Das Uhrwerk steht für die technische Expertise der Manufaktur und ist eine ästhetische Signatur. Die minimalistische Architektur erinnert zudem an die Symbolik der Zahl Drei als Basis des Messens der Zeit, die aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft entsteht. In der aktuellen Kollektion von Girard-Perregaux verbindet die neue Uhrenlinie „Drei Brücken“ die zwei Welten von Klassik und Moderne. Die Linie „Bridges“ bietet die pfeilförmigen Brücken des legendären Uhrwerkdesigns in edlen Materialien mit traditionellem Finish, während die moderne Linie „Neo Bridges“ mit modernen Verbundmaterialien und modernen Oberflächengestaltungen auftritt.

 

Girard-Perregaux Tourbillon three bridges

 

Klassische Ästhetik liegt im Trend und kennzeichnet das neue Tourbillon mit Drei Goldbrücken von Girard-Perregaux.

Mit einem Durchmesser von 40 Millimetern bietet das 18karätige Roségoldgehäuse mit gläsernem Gehäuseboden dem legendären Kaliber und seinen bekannten Charakteristiken einen zeitgemäßen Rahmen. Das Modell ist mit einem schwarzen Alligatorlederarmband mit Dreifach-Faltschließe kombiniert. Das Fehlen eines klassischen Zifferblatts erlaubt einen faszinierenden Einblick in das Uhrwerk – vor allem auf den imposanten, Lyra-förmigen Tourbillonkäfig und die drei pfeilförmigen Brücken.

Das Uhrwerk besteht aus 257 von Hand dekorierten und montierten Komponenten. Der aus 79 Teilen bestehende Tourbillonkäfig wiegt insgesamt lediglich 0,278 Gramm. Für Energie sorgt ein einseitig aufziehender Mikrorotor, der durch ein offenes Federhaus sichtbar ist. Die Tourbillon-Uhr der Haute Horlogerie bietet 50 Stunden Gangreserve sowie die Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden.

Die Geschichte wird fortgeschrieben – mit einer neuen Kult-Uhr: Das neue Tourbillon mit Drei Goldbrücken 40 mm (Ref. 99285-52-000-BA6A)

Die technischen Features:  

  • Gehäuse: 40 mm Roségoldgehäuse, Höhe: 11,55 mm, Gehäusebodenaus Saphirglas wasserdicht bis 3 ATM (3 bar, 30 Meter)
  • Uhrwerk: mechanisches Kaliber GP09600-0030 mit Automatikaufzug, Durchmesser: 32,00 mm (13 ¾’’’), Höhe: 6,87 mm, Frequenz: 21.600 A/h – (3 Hz), 257 Komponenten, 31 Lagersteine, Gangreserve 50 Stunden.
  • Tourbillon: Käfig bestehend aus 79 Einzelteilen mit einem Gesamtgewicht von 0,278 g
  • Funktionen: Tourbillon, Stunden, Minuten, kleine Sekunde auf dem Tourbillon
  • Uhrglas: entspiegeltes Saphirglas
  • Zifferblatt: –
  • Zeiger: Dauphine-Form
  • Armband: Schwarzes, gestepptes Alligatorlederarmband, Faltschließe in Roségold
  • Unverbindliche Preisempfehlungen für Deutschland (D) bzw. Österreich (A): UVP in Deutschland € 161.000,- / in Österreich € 162.000,-
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