Blancpain meldet sich mit der Grande Double Sonnerie eindrucksvoll und mit einer neuen Dimension in der Welt der „Grand Complications“ zurück.
Mit der Grande Double Sonnerie entstand die komplexeste Uhr in der Geschichte von Blancpain: Ein Entwicklungsprojekt über acht Jahre, das 1.200 technische Zeichnungen, 21 angemeldete Patente – davon 13 in die finale Uhrwerk-Konstruktion integriert – und insgesamt 1.116 Einzelkomponenten, von denen allein 1.053 im Uhrwerk verbaut sind, umfasst. Jedes Bauteil wurde vollständig in den hauseigenen Werkstätten entworfen, produziert, veredelt und montiert.
Als Blancpain-Präsident & CEO Marc A. Hayek vor acht Jahren das Projekt einer neuen Grand Complication initiierte war von Beginn an klar, dass die Anforderungen weit über denen vorheriger Entwicklungen lagen. Die Grande Sonnerie wurde als neue Referenz unter den Klangkomplikationen etabliert und löste die Minutenrepetition ab.

Marc A. Hayeks Affinität zum Tauchsport hatte ihn einst zur Modernisierung der berühmten Fifty Fathoms motiviert – jetzt führte seine technische Leidenschaft zur Konzeption einer außergewöhnlichen Uhr. Denn während bislang zwei Töne zur akustischen Zeitanzeige verwendet wurden, regte Hayek die Uhrmacher von Blancpain dazu an, eine Grande Sonnerie mit vier Tönen zu gestalten.

Doch wie unterscheidet sich die Grande Sonnerie von anderen Schlagwerken wie der Petite Sonnerie oder der Minutenrepetition?
- Grande Sonnerie: Markiert automatisch jede volle Stunde mit der Stundenzahl und jede Viertelstunde mit Stunden sowie dem entsprechenden Viertelstunden-Schlag. Optional ist ein manuelles Auslösen als Repetition sowie eine Stummschaltung (Silence) möglich.
- Petite Sonnerie: Gibt zur vollen Stunde die Stundenzahl wieder und signalisiert zu jeder Viertelstunde ausschließlich die Viertelstunden, ohne Wiederholung der Stunden.
- Minutenrepetition: Eine akustische Anzeige der Stunden, Viertelstunden und Minuten, die ausschließlich manuell durch Betätigung eines Schiebers oder Knopfdrucks ausgelöst wird.

Entwicklung einer Komplikation, die die Zeit mittels unterschiedlicher Melodien akustisch darstellt.
Darüber hinaus verfolgte Marc A. Hayek die Entwicklung einer Komplikation, die die Zeit mittels unterschiedlicher Melodien akustisch darstellt. Ziel war es, zwei verschiedene Melodien – sowohl den klassischen Westminsterschlag als auch eine eigens komponierte Melodie (eine von KISS-Rocklegende Eric Singer) jeweils mit vier Tönen erklingen zu lassen und zwischen diesen per Tastendruck am Gehäuse flexibel wählen zu können.
Die Grande Double Sonnerie: ein bedeutenden Fortschritt im Bereich der Uhrmacherkunst.
Das Modell kombiniert die Grande Sonnerie mit zwei Melodien, eine Petite Sonnerie und eine Minutenrepetition, ergänzt um ein fliegendes Tourbillon und einen retrograden ewigen Kalender. Damit setzt die Grande Double Sonnerie neue Maßstäbe in der Liga der Grand Complications.

Und das sind die Kernpunkte der Grande Double Sonnerie
- Die erste Armbanduhr mit Grande Sonnerie, die zwei Melodien erklingen lässt – wählbar über einen Drücker am Gehäuse: den klassischen vierstimmigen Westminsterschlag sowie eine eigens für Blancpain komponierte Melodie von Musiker Eric Singer. Diese ultra-exklusive Grande Sonnerie für das Handgelenk spielt zu jeder Viertelstunde eine eindrucksvolle Klangperformance.
- Ein retrograder Ewiger Kalender: Vollständig neu konzipiert und komplett in das Uhrwerk integriert. Ausgestattet mit Blancpains patentierten Under-Lug-Korrektoren, die überarbeitet wurden, um eine einfache Einstellung ohne Werkzeug zu ermöglichen.
- Ein fliegendes Tourbillon: Blancpains ikonisches fliegendes Tourbillon – das weltweit erste seiner Art, vorgestellt im Jahr 1989 – wurde mit einer Unruhspirale aus Silizium sowie einer Frequenz von 4Hz ausgestattet.
- Einzigartiger Klang: Vier Töne (E, G, F, B) erzeugt durch vier individuell arbeitende Hämmer. Eine akustische Membran, integriert in die Lünette, verstärkt die Klangübertragung und sorgt für eine musikalische Qualität, die weit über reine Lautstärke hinausgeht. Lautloser Magnetregulator.
- Traditionelle Handwerkskunst: 26 Brücken sowie die Grundplatine wurden aus 18-karätigem Gold gefertigt. Traditionelle Veredelung per Hand in den Blancpain Werkstätten in Le Brassus: Anglage (an 135 Innenwinkeln), Perlage, Spiegelpolitur, Diamant- und Strichschliff. Dabei werden nicht nur sichtbare, sondern auch verborgene Komponenten-Oberflächen kunstvoll dekoriert.
- Fünf integrierte Schutzmechanismen im Uhrwerk verhindern Schäden durch unsachgemäße Bedienung.
- Die komplexeste Uhr in der Geschichte von Blancpain: Ein Entwicklungsprojekt über acht Jahre, das 1.200 technische Zeichnungen, 21 angemeldete Patente – davon 13 in die finale Uhrwerk-Konstruktion integriert – und insgesamt 1.116 Einzelkomponenten, von denen allein 1.053 im Uhrwerk verbaut sind, umfasst. Jedes Bauteil wurde vollständig in den hauseigenen Werkstätten entworfen, produziert, veredelt und montiert.
- Und doch: Eine Uhr, die getragen werden will. Trotz der außergewöhnlichen Komplexität des Uhrwerks – das alle Zertifizierungen erfüllt – bleibt die Grande Double Sonnerie mit einem Durchmesser von 47 mm, einem Lug-to-Lug-Abstand von 54,6mm sowie einer Höhe von 14,5 mm bemerkenswert tragbar.
- Ein außergewöhnliches Etui für einen außergewöhnlichen Zeitmesser: Gefertigt aus Holz, das aus den legendären Risoud Wäldern im Vallée de Joux stammt, ist die Schatulle weit mehr als eine reine Präsentations-Box – sie setzt die jahrhundertealte Tradition der Klangholzfichten fort, die von Geigenbauern wegen ihrer herausragenden akustischen Eigenschaften geschätzt werden. Die Schatulle fungiert in diesem Sinne als natürliche Resonanzfläche, die den Klang der Melodie verstärkt und den Zeitmesser mit dem kulturellen und handwerklichen Erbe des Tals verbindet.
- Individuelle Personalisierung: Jedes einzelne Exemplar kann individuell nach den Wünschen seines Trägers oder seiner Trägerin gefertigt werden – ein Ausdruck absoluter Exklusivität.

Die Grand Complication nimmt in der Geschichte von Blancpain einen zentralen Platz ein, insbesondere das Modell 1735. Als eine der komplexesten Automatikuhren ihrer Zeit vereint sie technische Meisterleistungen wie Minutenrepetition, Schleppzeiger-Chronographen, ewigen Kalender und Tourbillon in einem einzigen Zeitmesser.
Mit einer sichtbaren Sonnerie, deren vier Hämmer präzise Melodien anschlagen, einem vergoldeten Uhrwerk mit 13 integrierten Patenten und einer herausragenden Veredelung strebt Blancpain an, höchste Anerkennung unter Fachkennern zu erzielen.

Die Gande Sonnerie und der Klang der Zeit
Heute gilt das akustische Erklingen der Zeit in einer Armbanduhr lediglich als kunstvolle Erweiterung der regulären visuellen Anzeige, aber auch als Zeichen dafür, dass es sich um eine der seltensten, faszinierendsten und beeindruckendsten Kreationen der Uhrmacherei handelt.
Im 14. Jahrhundert war jedoch das Gegenteil der Fall. Das akustische Zeitgeben durch große Kirch- und Dorfuhren war von zentraler Bedeutung und weit wichtiger als die visuelle Anzeige mit Zeigern und Zifferblatt. Die Organisation und Struktur des täglichen Lebens für alle, die in Hörweite lebten und arbeiteten, hing vom Ertönen der Zeit ab. Diese Tradition des hörbaren Verstreichens von Zeit bildet das kulturelle Fundament der Grande Sonnerie.

Eine der beiden Melodien der Blancpain Grande Double Sonnerie – das Westminster-Glockenspiel – geht zurück auf das Jahr 1793 und die Kirche St. Mary’s the Great in Cambridge. Seine spätere Verwendung für den Londoner Big Ben verlieh ihm den Namen, unter dem es heute weltweit bekannt ist.
Im Gegensatz zur Minutenrepetition, die auf Wunsch ausgelöst wird, erklingen Grande und Petite Sonnerie automatisch im Verlauf der Zeit. Die uhrmacherische Definition der Grande Sonnerie beschreibt eine Komplikation, die zur vollen Stunde sowie zu jeder Viertelstunde sowohl die Stunde als auch die Viertelstunde akustisch wiedergibt. Bei der Petite Sonnerie gibt es zwei Varianten: Die einfachere schlägt zur vollen Stunde ohne die Viertelstunden, die komplexere schlägt die volle Stunde und die Viertelstunden – jedoch ohne zusätzliche Wiederholung der Stunde. Beide Komplikationen werden durch ein Federhaus im Uhrwerk angetrieben und benötigen keine manuelle Aktivierung, etwa durch Betätigen eines Schiebers.

Warum Blancpains Grande Double Sonnerie über zwei separate Federhäuser verfügt
Bei Blancpains Grande Double Sonnerie sind zwei separate Federhäuser verbaut: Eines für das reguläre Uhrwerk, das zweite treibt die Grande Sonnerie, die Petite Sonnerie sowie die Minutenrepetition an – ohne dass für diese eine zusätzliche Feder manuell aktiviert werden muss.
Die erste Grande Sonnerie für das Handgelenk folgte dem Zwei-Ton-Prinzip, das bis heute bei nahezu allen Minutenrepetitionen Anwendung findet: Die Stunden erklingen in einem tiefen Ton, die Minuten in einem hohen, und die Viertelstunden in einer Kombination aus beiden. Mit wenigen Ausnahmen wurde dieses Schema auch von anderen Grande Sonneries auf dem Markt übernommen.

Blancpain´s Ziel: Nicht nur zwei Töne, sondern eine Melodie
Mit der Grande Double Sonnerie erweitert Blancpain die Grenzen des bisher Möglichen. Marc A. Hayeks Vision sah die Entwicklung einer Melodie vor. Doch die Herausforderungen waren enorm. Für eine Melodie braucht es vier Töne: Mi, Sol, Fa, Si. Allein das verdoppelt die Komplexität des Uhrwerks, denn jeder Ton erfordert einen eigenen Hammer – vier an der Zahl.
Bei einer simplen Zwei-Ton-Klanggebung besteht große Freiheit in der Wahl der Frequenzen – sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel. Eine Melodie hingegen verlangt nach absoluter Präzision: Alle Töne müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein, damit sie in Harmonie erklingen können.
Wie bei einer Minutenrepetition verfügt auch die Grande Double Sonnerie über einen Regulator, der das Tempo des Schlagwerks kontrolliert. Blancpain hat dabei einen patentierten magnetischen Regulator entwickelt – ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zu bisherigen Konstruktionen. Dieser arbeitet völlig lautlos, wodurch keine mechanischen Geräusche die Melodie stören, und sorgt für eine wesentlich stabilere Temposteuerung als herkömmliche Systeme.
Für eine perfekte Melodie ist jedoch noch größere Genauigkeit erforderlich: Die Abstände zwischen den einzelnen Tönen werden ebenso präzise gemessen wie die vier verschiedenen Klangnoten. Blancpains Ingenieure liefern in den eigenen Laboren detaillierte Analysewerte und technische Erkenntnisse, die den Uhrmachern als Basis dienen.
Mit ihrem handwerklichen Können sind die Uhrmacher schließlich in der Lage, winzige Korrekturen an den Zähnen des Sonnerie-Mechanismus vorzunehmen, teils nur wenige Mikrometer groß. Diese Kombination aus innovativer Technik und meisterhaftem Handwerk gewährleistet ein extrem gleichmäßiges Tempo – mit einer minimalen Toleranz von einem Zehntel einer Sekunde.
Die Grande Double Sonnerie begeistert durch ihre melodiösen Klangfolgen, die zu jeder vollen Stunde erklingen. Anders als viele andere Grande Sonneries, die zur vollen Stunde lediglich die Stunden schlagen und die Viertelstunden aussparen, erzeugt Blancpains Modell ein besonders langes akustisches Erlebnis.
Klangqualität und Lautstärke sind für die Grande Double Sonnerie entscheidend.
Marc A. Hayek vergleicht das Hören einer Sonnerie mit dem Genuss eines edlen Weins: Es geht um Klarheit, Resonanz und Tiefe. Die Uhr verwendet Tonfedern aus Gold, da dieses Material den besten Klang bietet. Um die Lautstärke zu verbessern, ist in der Lünette eine goldene akustische Membran integriert. Insgesamt wurden 13 Patente in diesem Modell umgesetzt.

Als enger Freund von Marc A. Hayek war Eric Singer* die erste Wahl, als Hayek die Entscheidung traf, mit der Grande Double Sonnerie ein neues Kapitel in der Uhrmacherkunst aufzuschlagen, indem er sie mit einer zweiten Melodie ausstattete. Und so komponierte Singer eigens für dieses Projekt ein Originalstück – eine völlig neue kreative Erfahrung für ihn. Bei der Entwicklung der Komposition arbeitete Singer eng mit seinem Freund und renommierten Keyboarder Derek Sherinian zusammen, dessen musikalisches Gespür und harmonisches Verständnis entscheidend zur Gestaltung der finalen Melodie beitrugen. Gemeinsam verwandelten sie die technischen Limitationen des Uhrwerks in eine einzigartige musikalische Signatur.
Singers Melodie trägt den Namen “Blancpain”. Mit einem einfachen Knopfdruck kann je nach Stimmung zwischen der klassischen Westminster-Melodie und der Blancpain-Komposition gewählt werden. Für ein besonders geschmeidiges Umschalten sorgt ein Schaltrad.

Das Tourbillon in der Grande Double Sonnerie
Seit 1989 steht Blancpains fliegendes Tourbillon für technische Innovation: Anders als klassische Modelle verzichtet es auf die obere Brücke und erlaubt einen ungehinderten Blick auf das Uhrwerk. Die Grande Double Sonnerie verbessert das Tourbillon durch eine Erhöhung der Frequenz auf 4 Hz. Ihre Silizium-Unruhspirale schützt vor Magnetfeldern, ist leicht, präzise und sorgt für eine gleichbleibende Amplitude. Auch optisch überzeugt das Modell mit einem detailveredelten Käfig und eindrucksvollen Lichtreflexen.

Der Retrograde Ewige Kalender in der Grande Double Sonnerie
Die Grande Double Sonnerie von Blancpain zeichnet sich durch die vollständige Integration eines Ewigen Kalenders direkt ins Uhrwerk aus – eine Seltenheit in der Haute Horlogerie. Statt das Kalendermodul separat zu montieren, bleibt so die offene Architektur erhalten und erlaubt freien Blick auf das Schlagwerk. Die Datumsanzeige ist links, weitere Kalenderfunktionen befinden sich rechts. Anders als sonst wurden die Korrektoren samt Federn wegen der akustischen Membran direkt ins Werk integriert und nicht ins Gehäuse eingebaut. Das Ergebnis: hohe Benutzerfreundlichkeit und innovative Technik in einer einzigartigen Konstruktion.
Die Finissage
Filigrane Veredelungen werden als Kunsthandwerk verstanden. Blancpain hat für die Grand Complications ein spezielles Atelier in Le Brassus eingerichtet, in dem erfahrene Kunsthandwerker sämtliche traditionellen Finissierungstechniken und Motive umsetzen.
Um die handwerklichen Qualität zu betonen, kommen bei der Grande Double Sonnerie sowohl für die Grundplatine als auch für die Brücken 18-karätiges Gold zum Einsatz. Im Vergleich zu klassischen Metallen ist Gold anspruchsvoller in der Bearbeitung und stellt höchste Anforderungen an die Uhrmacher. Polierte Flächen aus Gold zeichnen sich durch eine charakteristische Lichtreflexion aus, die Messing oder Neusilber übertrifft.
Blancpain legt dabei auch Wert auf die Veredelung nicht nur sichtbare Flächen – etwa jene unter dem offenen Zifferblatt oder durch den transparenten Gehäuseboden. Auch verborgene Komponenten, die ausschließlich während der Montage oder bei einer späteren Überprüfung sichtbar sind, werden sorgfältig finissiert.
Ein Beispiel für diese Handwerkskunst sind die 135 präzise gearbeiteten Kantenwinkel im Uhrwerk, die vollständig von Hand mithilfe feiner Schleifmittel und abschließend mit dem Blattstiel des wild in der Vallée de Joux wachsenden Enzians poliert werden. Diese Veredelung kann nicht maschinell erfolgen, sondern gilt als Merkmal traditioneller, handgefertigter Haute-Horlogerie-Finissage und wird von Kennern entsprechend geschätzt.
Die Uhrmacher der Blancpain Grande Double Sonnerie
Für Uhrmacher schrumpft die Welt auf winzige Komponenten und eine ruhige Werkbank. Romain und Yoann von Blancpain blicken jedoch über diese Grenzen hinaus: Nach jahrelanger Arbeit an Minutenrepetitionen haben sie beim Bau der Grande Double Sonnerie neue Methoden entwickelt und eng mit Konstrukteuren zusammengearbeitet. Die Montage von über 1000 Einzelteilen auf einer einzigen Grundplatine erforderte innovative Werkzeuge und Planung – ohne Vorlage oder Skript. Rund ein Jahr Arbeit steckt in jeder fertigen Uhr, wobei jeder Schritt von Romain oder Yoann selbst ausgeführt wird. Am Ende gravieren sie ihre Signatur auf das Werk, als Anerkennung für ihre monatelange Präzision und Hingabe.

Die technischen Spezifikationen der Blancpain Grande Double Sonnerie
Ref. 15GSQ 1513 55B / 15GSQ 3613 55B
- Gehäuse: Rot oder Weißgold Durchmesser 47.00 mm, Höhe 14.50 mm, Lug-to-lug 54.60 mm, Anstoßbreite 23.00 mm. Gehäuseboden aus Saphirglas, wasserdicht bis 1 bar / 10 m
- Zifferblatt: Hauptmaterial 5N Gold.
- Einlage: Sonnenschliff in Schwarzrhodium, mit polierten und geschwärzten Gold-Indizes.
- Tages und Monats Anzeige: 5N Gold, kreisförmiger Satin-Schliff.
- Datum: 5N Gold, kreisförmiger Satin-Schliff mit schwarzen Ziffern. Cabochons: 5N Gold
- Zeiger:
- Stunden und Minuten: Blattförmige Zeiger aus geschwärztem Gold
- Subdial Zeiger: Baton-Style aus geschwärztem
- GoldIndizes: Poliertes geschwärztes Gold
- Uhrwerk: Kaliber 15GSQ mit manuellem Aufzug in beide Richtungen, Gangreserve: 96 Stunden, Schlagwerk: Gangreserve 12 Stunden im Grande Sonnerie Modus, Abmessungen: 35.80 x 8.50 mm, Frequenz: 4 Hz, 67 Edelsteine 1053 Komponenten für das Uhrwerk einschließlich Edelsteine (von insgesamt 1.116 Bauteilen)
- Funktionen: Stunden, Minuten, Grande Sonnerie mit zwei Melodien (Westminster und Blancpain), Petite Sonnerie, Minutenrepetition, fliegendes Tourbillon mit 4 Hz und Silizium-Unruhspirale, Ewiger Kalender (Wochentag, Monat, Schaltjahr, retrogrades Datum), Gangreserveanzeigen sowohl für das Uhrwerk als auch das Schlagwerk
- Armband: Alligatorleder, Farbe nach Wahl. Faltschließe in Gold
Limitierung: Die Produktion ist aufgrund der Komplexität auf zwei Exemplare pro Jahr limitiert
Unverbindliche Preisempfehlung soll bei 1,7 Millionen Schweizer Franken liegen (inklusive Steuern, bei Kauf in der Scheiz)
Weiterführende Informationen auf der ⇒ Blancpain-Webseite

Über Eric Singer
Eric Singer ist ein leidenschaftlicher Uhrensammler und berühmter amerikanischer Musiker, der vor allem durch seine langjährigen Auftritte als Schlagzeuger der Hardrock-Band KISS bekannt ist. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er außerdem mit Black Sabbath, Alice Cooper, Lita Ford, Badlands, Brian May, Gary Moore und seiner eigenen Band ESP zusammen. Mit über 75 veröffentlichten Alben und 11 EPs hat sich Singer den Ruf als einer der vielseitigsten und angesehensten Schlagzeuger der Rockmusik erarbeitet.

Als enger Freund von Marc A. Hayek war Eric Singer die erste Wahl, als Hayek die Entscheidung traf, mit der Grande Double Sonnerie ein neues Kapitel in der Uhrmacherkunst aufzuschlagen, indem er sie mit einer zweiten Melodie ausstattete. Und so komponierte Singer eigens für dieses Projekt ein Originalstück – eine völlig neue kreative Erfahrung für ihn. Bei der Entwicklung der Komposition arbeitete Singer eng mit seinem Freund und renommierten Keyboarder Derek Sherinian zusammen, dessen musikalisches Gespür und harmonisches Verständnis entscheidend zur Gestaltung der finalen Melodie beitrugen. Gemeinsam verwandelten sie die technischen Limitationen des Uhrwerks in eine einzigartige musikalische Signatur.
„Als das Blancpain-Team die technischen Spezifikationen der Uhr mit mir geteilt hat, habe ich kein einziges Wort davon verstanden“ scherzte er. “Die eigentliche Herausforderung bestand darin, dass nur vier Töne zur Verfügung standen. Für eine Uhr mag das ziemlich viel klingen, aber für einen Musiker ist es eine enorme Einschränkung. Trotz dieser Limitierung Musik zu erschaffen, war wie ein Puzzle – und genau das machte diese Zusammenarbeit für Derek und mich so faszinierend.“
| Design | |
| Preis | |
| Image/Wertigkeit | |
| Mögliche Kaufabsicht | |
| Technik | |
|
Durchschnittlich
|
|
|
|
|




















