Unsere Top-Picks aus dem Line-Up für die Only-Watch Auktion 2021: Mehr als 50 Marken beteiligen sich an der nunmehr 9. ONLY WATCH unter der Schirmherrschaft von HSH Prinz Albert II und auf Initiative von Luc Pettiniava, Präsident der Association Monégasque Contre les Myopathies.
Durch die großzügige Unterstützung von Uhrmachern und -Marken, Partnern unterstützt durch internationale Öffentlichkeitsarbeit, konnten bis heute insgesamt mehr als 70 Millionen Euro gesammelt werden. Doch Kreativität und Brillianz zeigt sich hier nicht nur durch die für die Auktion gespendeten Uhren: Wissenschaftlern ist es inzwischen gelungen, in das Herz von Zellen einzutauchen um das Wissen über diese genetisch bedingte Krankheit zu erweitern, die damit verbundenen Funktionsstörungen hervorzuheben und zu verstehen. Um einen langwierigen Korrekturprozess einzuleiten, und dank neuer Techniken mit Therapien voranzukommen.

Heute haben Forscher, unterstützt durch die Assoiciation Monégasque contre les Myopaties, die vielversprechende Vorbereitungsphase für eine erste klinische Studie im Jahr 2022 erreicht mit der begründeten Hoffnung, das Leben tausender junge Menschen und Familien positiv zu verändern. Ein langer Weg, der seit der ersten ONLY WATCH im Jahr 2005 zurückgelegt wurde.
Nachfolgend wollen wir Ihnen, liebe Leser, mit unseren Top-Picks eine Auswahl aus den Uhrenmodellen vorstellen, die an der ONLY WATCH 2021 zur Versteigerung kommen.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist in alphabetischer Reihenfolge der Markennamen geordnet. Einen Hinweis, wo und wann Sie diese speziell für die Auktion 2021 angefertigten Einzelstücke vielleicht selbst in Augenschein nehmen können, finden Sie am Ende der Auflistung.
Die an der Auktion teilnehmenden Lose werden, zum 3. Mal in Zusammenarbeit mit Christie´s, am 6. November 2021 um 14:00 im Four Seasons- Hotel des Bergues (Genf) versteigert.
Es ist ein ikonisches Modell, das bis heute eifersüchtig im Herzen der Uhren-Maison gehütet wird, da es den Beginn des URWERK-Abenteuers in den 1990er Jahren markiert. Der Grundstein. Eine Uhr von fast beunruhigender Schlichtheit, mit einer wandernden Stunde als einzigem Marker der Zeit. Die UR-102. Dieses einzigartige Modell aus asphaltfarben eloxiertem Aluminium mit Platinboden wurde neu mit nachtblauem Lack veredelt.

Dieses Einzelstück verkörpert den wilden Ehrgeiz eines Teams aus jungen Träumern, die gerade erst ihren Abschluss gemacht hatten – Martin Frei an der Kunstgewerbeschule, Felix Baumgartner und sein Bruder an der Solothurner Uhrmacherschule. Bewaffnet mit einer genialen Idee und bescheidenem Kapital machten sie sich 1997 auf, die Welt zu erobern. Ihre erste Uhr, die UR-102, wurde auf der Uhrenmesse Baselworld am Stand der AHCI (Académie Horlogère des Créateurs Indépendants) vorgestellt. Dieses Modell lief dem Bestehenden entschieden zuwider und löste bei seiner Einführung eine gewisse Kontroverse aus. Heute ist es das Symbol für siegreiche Kampfeslust, für heilsame Hartnäckigkeit. Was für ein Schicksal!
“Wir haben uns entschieden, dieses Modell ‘Gaïa’ zu nennen. Vor kurzem hatten wir die große Ehre, von unseren Kollegen den Gaïa-Preis* für Unternehmertum zu erhalten. Dieser Preis würdigt eine Reise aus der Vergessenheit ins Rampenlicht, zusammen mit Hartnäckigkeit, Überzeugung und Kampfgeist, die immer wieder auf die Probe gestellt wurden. Dieses Modell spiegelt diese grimmige Entschlossenheit wider, die neue Wege bahnt. Wir widmen dieses Symbol der Hoffnung all jenen, die darum kämpfen, etwas zu bewegen“, so die URWEK-Mitbegründer Felix Baumgartner und Martin Frei.
Diese UR-102 ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Sie ist zweifellos eine der ersten Uhrenkreationen, die einen genreübergreifenden Ansatz verfolgt und das gewöhnliche Metall Aluminium mit der Noblesse von Platin verbindet.
Ihre volle, runde Form ist nahtlos glatt. Der Gehäuseboden ist von kostbarem Platin umrahmt und zeigt eine Interpretation des Gaïa-Preises, ein schillernder Höhenflug, der den unbeirrbaren Willen von URWERK symbolisiert, nach den Sternen zu greifen.

Die technischen Features der UR-102 “Gaïa” (Basierend auf dem historischen UR-102)
Originalentwurf von Martin Frei, Mechanikentwicklung und Montage durch Felix Baumgartner
Gehäusedesign und Handbearbeitung von Thomas Baumgartner
- Gehäuse: Durchmesser: 38 mm; Dicke 12 mm; Bandanstöße 16 mm, Gehäusemitte und Bandanstöße aus eloxiertem Aluminium; verschraubter Gehäuseboden aus rundem, satiniertem Platin, Gaïa-Logo mit glitzerndem, von Hand aufgetragenem blauen Lack ausgefüllt
- Glas Speziell geformtes Saphirglas
- Uhrwerk Selbstaufzug, Frequenz 28.800 Umdrehungen pro Minute, 21 Juwelen, Gangreserve 42 Stunden
- Veredelung Satiniert und rhodiniert
- Anzeigen Stundenanzeige durch satinierte, rhodinierte und gravierte Scheiben. Stundenmarkierungsgravuren mit mattschwarzem Lack ausgefüllt
- Armband: Sandgestrahlte, polierte und satinierte Dornschließe, Band handgenäht in Genf (1 x schwarzes Baltimora und 1x schwarzes Alligator)
Schätzpreis: CHF 32.000 – 75.000
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