Métiers d’Art Les Aérostiers: limitierte Sammler-Kollektion

Métiers d’Art Les Aérostiers: limitierte Sammler-Kollektion

Mit der Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion bringt Vacheron & Constantin eine Kombination aus Kunsthandwerk und uhrmacherischen Techniken. 

Wer schon mal Ballon gefahren ist kennt die Faszination dieser luftigen Fortbewegung. Und wer sich wundert daß man Ballonfahrer meist nur früh am Morgen (im Sommer schon ab 4:30 Uhr) oder erst spät am Tage sieht, dann liegt das an Gesetzmäßigkeiten der Natur. In den Monaten März bis Oktober kann gefahrlos nur von Sonnenaufgang bis ca. 2 Stunden danach und von ca. 2 Stunden vor Sonnenuntergang bis zum Sonnenuntergang Ballon gefahren werden, denn die tagsüber herrschende Thermik stellt eine Gefahr für die Hülle eines Heissluftballones dar.

In den Monaten von November bis Februar ist die Kraft der Sonne so geschwächt, dass so gut wie keine Thermik gibt. In dieser Zeit kann auch ganztägig gefahren werden. Weshalb diese Zeit auch gerne dazu genutzt wird, um – bei entsprechender Windrichtung – eine Alpenüberquerung zu unternehmen.

Fliegen also. Ein Traum, der bis in die frühesten Tage der Menschheit zurückreicht. Nach zahllosen mythologischen, epischen und manchmal unglaublichen Versuchen, wurde der Traum im späten 18. Jahrhundert wahr. Die ersten „aerostatischen Experimente“ waren erfolgreich. Doch wie viele Geheimnisse des oft erträumten und vorgestellten Himmelsreichs würden sie preisgeben. Mut, Erfindergeist und eine gute Portion Verrücktheit hat die frühen und waghalsigen Ballonfahrer (Französisch: Aérostiers) angetrieben. Eine fröhliche Volksmenge jubelte damals, als die wundersamen Heißluftballons in die Lüfte entschwebten.

Die Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion von Vacheron Constantin ist eine Hommage an dieses berauschende Kapitel der Geschichte der Ballonfahrt. 

 Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

 

Im Maßstab eines Zifferblatts vollbringen die Meistergraveure der Maison wahre Wundertaten: Die bildgetreue Miniatur-Nachbildung der historischen Darstellungen von fünf Flügen, die zwischen 1783 und 1785 in Frankreich unternommen wurden. 

Faszinierend detailgetreue, handgravierte und mikrogeformte goldene Heißluftballons schweben vor einem transparenten Hintergrund aus Plique-à-jour-Email, während die Zeit von einem Manufaktur-Kaliber 2460 G4/1 angezeigt wird.

Inspiriert durch die Nacherzählung der wundersamen Geschichte der Luftabenteurer, begibt sich Vacheron Constantin auf eine Entdeckungsreise zu neuen kreativen Horizonten. Zusätzlich zu der fein gestanzten ornamentalen Gravurtechnik sind die Zifferblätter der Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion mit der  Plique-à-jour-Email geschmückt, eine seltene Handwerkskunst, die Vacheron Constantin hier erstmals einsetzt.

Diese neue Verbindung fügt sich ganz natürlich in die Tradition des Hauses ein, nach technischen und künstlerischen Höchstleistungen zu streben. Die neue Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion vereint Kunstfertigkeit mit technischer Kompetenz, um die besonderen Anzeigen mit einem Vacheron Constantin Kaliber 2460 G4/1 anzutreiben: Denn dieses Originaluhrwerk ermöglicht die nahtlose Einbettung der Anzeigen in die Gesamtästhetik des Zifferblatts.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

 

Gestanzte ornamentale Goldballons: Die Meistergraveure in den Werkstätten von Vacheron Constantin standen vor einer echten Herausforderung: Sie mussten den ursprünglichen, zweidimensionalen Zeichenvorlagen Volumen hinzugeben und deren Farben durch Bearbeitungseffekte interpretieren. 

Jeder einzelne der Heißluftballons erforderte drei Wochen präzisester Handarbeit, um die ganze Bandbreite kleinster Merkmale und ornamentaler Details der Ursprungswerke wiederzugeben.

Die Zifferblätter sind daher eine Komposition authentischer Miniatur-Szenerien, die von einer außerordentlichen Vielfalt an Motiven gekennzeichnet sind. Die ornamentale Stanztechnik besteht auch darin, Material zu entfernen, um Relief-Effekte zu erzeugen. Dieser nicht umkehrbare Vorgang erfordert eine sehr geschickte Hand. Anfangs trassiert der Graveur den Rohling mit der Technik der Kaltnadelradierung, bevor er die kostbare Masse formt und einen besonders feinen Rundungseffekt erzielt.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

 

In dieser Phase werden die Rundungen des Ballons und des Korbs herausgearbeitet, ebenso die Linien der Seile. Dabei werden die Stichel wiederholt geschärft, um eine extreme Genauigkeit zu erreichen. Die Ebenen der Bearbeitung werden immer ausgefeilter, bis hin zu den kleinsten Details der menschlichen Figuren, der Tiere und der minutiösen Verzierung der Ballons. Jeder Handwerker verwendet dabei seine eigenen Methoden und Werkzeuge wie kleine Steine, Pinsel, Papiere und Feilen. Die Lichteffekte, die sich aus den verschiedenen Goldtexturen ergeben, beeinflussen auf natürliche Weise die visuelle Erscheinung der Oberfläche.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

 

Farbenfrohe Magie: das Plique-à-jour-Email

Auf den Zifferblättern der Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion sorgt ein durchscheinender himmelblauer, dunkelblauer, türkiser, brauner und burgunderroter Hintergrund für eine luftig-transparente Anmutung. Vacheron Constantin setzt erstmalig diese Kunst ein, die nur von wenigen Emailleuren gemeistert wird. Die Anordnung erinnert an Cloisonné-Email, während der fehlende Untergrund an ein Buntglasfenster in Miniaturform gemahnt. Die Balance zwischen den verschiedenen Farbtönen ist außerordentlich fein abgestimmt, gleiches gilt für die Politur der dazwischenliegenden Abschnitte. Die tonangebenden Farben jeder Kreation werden auf den Anzeigescheiben sowie auf dem Armband wieder aufgenommen. Der innere Lünettenring, der das Email umrahmt, ist mit einem Motiv graviert, das von den Ballonseilen inspiriert ist; je nach Modellvariante sind diese in 3N-, 4N- oder 5N-Gold gehalten.

 Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Die Ästhetik eines hochtechnischen Kalibers

Durch das Plique-à-jour-Email ergeben sich Transparenzeffekte, die faszinierende Blicke auf die Getriebe und Scheiben des Kalibers 2460 G4/1 freigeben. Dieses besondere Kaliber mit Automatikaufzug ermöglicht eine einzigartige Inszenierung der Anzeigen ohne Zeiger. Die erfindungsreichen Anzeigen über Scheiben sind sichtbar durch Öffnungen am Rand des Zifferblatts, zwischen den Rundungen der Abschnitte mit Plique-à-jour-Email.

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

 

Die Stunden, Minuten, Wochentage und das Datum werden mittels vier Scheiben angezeigt, jeweils zwei der schleppenden und zwei der springenden Art. Das Kaliber ist entsprechend der höchsten Bearbeitungskriterien der Uhrenherstellung verziert und sichtbar durch den transparenten Gehäuseboden. Die goldene Schwungmasse wurde für diese Kollektion besonders graviert und gewölbt, um die runde Form eines Heißluftballons zu evozieren.

Fünf Flüge … und genauso viele Geschichten, fein graviert in Gold

Wissenschaft, Magie und Träume: Die Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion folgt den Spuren der berauschenden Erlebnisse von fünf historischen Pionier-Flügen in Frankreich. Im späten 18. Jahrhundert faszinierten diese außerordentlichen Unternehmungen gleichermaßen den königlichen Hof wie das von Donner gerührte Volk.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Métiers d’Art Les Aérostiers – Versailles 1783 – Ein von Étienne de Montgolfier entworfener Heißluftballon steigt erstmals überhaupt in die Luft. Dieses „aerostatische Experiment“ hat ein Schaf, einen Hahn und eine Ente an Bord. Ihr Überleben bezeugt, dass in der Höhe genügend Atemluft vorhanden ist. Der bei der Landung leicht beschädigte, gravierte Korb aus Weißgold und seine schlingernden Seile sind unterhalb des opulenten Ballons aus 5N-Gold sehr gut sichtbar.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Métiers d’Art Les Aérostiers – Paris 1783 – Das erste menschliche Wesen steigt zum Himmel empor. An Bord eines anderen „Aerostat“, der ebenfalls von Étienne de Montgolfier konzipiert wurde, sind zwei „Himmelsreisende“, winzige Figuren auf dem Zifferblatt zu sehen. In diesem splendiden, rosa und weiß gehaltenen goldenen Ballon vor einem himmelblauen Hintergrund aus Plique-à-jour-Email sind zwei Sonnen, der Tierkreis, Fleurs-de-Lys, Girlanden, Abzeichen und ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen eingraviert.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Métiers d’Art Les Aérostiers – Paris 1784 – Der Ballonfahrer Blanchard hatte sich inzwischen ein System zur Steuerung des Ballons ausgedacht. Das für diesen Zweck installierte, einfallsreiche System aus Flügeln ist auf dem Zifferblatt deutlich auszumachen. Auch wenn die Landung weit weg vom geplanten Platz erfolgte, so inspirierte dieser Flug doch seinen Erfinder und andere Ballonfahrer dazu, weitere von Erfolg gekrönte Versuche zu unternehmen.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Métiers d’Art Les Aérostiers – Bordeaux 1784 – Ganz Frankreich nimmt an dieser außergewöhnlichen Eroberung des Himmelsgewölbes teil. Dieser Flug bei Bordeaux mit drei Reisenden an Bord zeigt aufschlussreich zu welchem Phänomen der Epoche die Ballonfahrten geworden waren. Der Ballon ist detailgetreu auf dem Zifferblatt festgehalten und besticht durch die brillante Vielfalt der Materialdarstellung und Verzierung; hinzu kommt eine mythologische Szene.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Métiers d’Art Les Aérostiers – Bagnols 1785 – Zehntausend Menschen grüßen diesen Flug mit donnerndem Applaus. Der elegante weiße und goldgelbe Korb scheint auf dem in verschiedenen Blauschattierungen gehaltenen Plique-à-jour-Email zu schweben. Die Farbgebung des oberen Teils des Ballons erfolgte mit Galvanotechnik. Sieben Jahre später wird der Ballonstoff dazu verwendet, Kleider für republikanische Freiwillige herzustellen.

 

Vacheron Constantin Métiers d’Art Les Aérostiers

Die Métiers d’Art Les Aérostiers-Kollektion spiegelt all diese Himmelsreisen wider und erweckt eine pulsierende, von Entdeckergeist geprägte Epoche wieder zum Leben.

Die herausragenden Interpretationen der fünf Flüge durch die Meisterhandwerker von Vacheron Constantin werden in einer limitierten Fünfer-Edition angeboten.

Referenznummern

  • 7610U/000G-B210 – Métiers d’Art Les Aérostiers – Paris 1783
  • 7610U/000G-B243 – Métiers d’Art Les Aérostiers – Paris 1784
  • 7610U/000G-B244 – Métiers d’Art Les Aérostiers – Versailles 1783
  • 7610U/000G-B245 – Métiers d’Art Les Aérostiers – Bagnols 1785
  • 7610U/000G-B246 – Métiers d’Art Les Aérostiers – Bordeaux 1784

Mit Genfer Punze zertifizierte Zeitmesser 

Die technischen Features der Métiers d’Art Les Aérostiers, mit Genfer Punze zertifizierte Zeitmesser

  • Werk: Kaliber 2460 G4/1, mechanisches Kaliber mit Automatikaufzug, von Vacheron Constantin entwickelt und gefertigt, 31 mm Durchmesser, 6,05 mm Höhe, ca. 40 Stunden Gangreserve, 4 Hz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde), 237 Einzelteile, 27 Edelsteine
  • Anzeigen Stunden, Minuten, Wochentag und Datum in Öffnungen auf abgestimmter Scheibenfarbe
  • Gehäuse 18 kt. Weißgold, 40 mm Durchmesser, 12,74 mm Höhe, durchsichtiger Saphirglasboden
  • Wasserdichtigkeit bei 3 Bar geprüft (ca. 30 Meter)
  • Zifferblatt von Hand gravierte Ballons aus 18 kt. Gold, Himmel aus Plique-à-jour-Email
  • Armband Blaues/braunes/dunkelblaues/burgunderfarbeners Leder des Alligator Mississippiensis mit Innenschale aus Alligatorleder, handgenäht, Satteloptik, große rechteckige Schuppen
  • Schließe Faltschließe aus 18 kt. Weißgold, Poliert, in Form eines halben Malteserkreuzes

Limitierte Serie von 5 Exemplaren je Referenznummer, die Preise werden nur auf individuelle Anfrage bekanntgegeben….

#VCSIHH #VacheronConstantin

 

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