Die 1941 Principa von Grönefeld

Die 1941 Principa von Grönefeld

Mit der 1941 Principa kommt die erste Automatik von Grönefeld. Knapp drei Jahre nach der Veröffentlichung ihres mehrfach preisgekrönten 1941 stellen Bart und Tim Grönefeld mit der 1941 Principia ihren ersten Zeitmesser mit automatischem Aufzug vor.

Die ‚Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica‘, die oft nur als Principia bezeichnet wird, ist ein Werk von Sir Isaac Newton, das in drei Büchern erscheint. In lateinischer Sprache formuliert die Principia die Bewegungsgesetze und die universelle Gravitation. Diese wissenschaftliche Studie von Newton ist die Grundlage der klassischen Mechanik und veranlasste die Horological Brothers, den Namen „Principia“ für ihre erste Uhr mit automatischem Aufzugsmechanismus auszuwählen.

In der Uhrmacherei kann die Schwerkraft ein Freund oder ein Feind sein. Die geringste Bewegung des Handgelenks des Trägers bewirkt, dass sich ein oszillierendes Gewicht unter der Schwerkraft dreht. Diese Drehung verleiht der Triebfeder Energie, so dass der Träger die Uhr nicht aufziehen muss. In diesem Fall wird der Vorteil der Schwerkraft genutzt, wodurch die 1941 Principia Automatic ideal für den täglichen Gebrauch ist.

 

1941 Principa von Grönefeld

 

Die Schwerkraft kann jedoch auch problematisch sein und einen unangemessenen Einfluss auf die Geschwindigkeitssteuerung einer Uhr haben. Wenn eine Uhr in verschiedenen Positionen gehalten wird, kann sie schnell oder langsam laufen. Um den Einfluss solcher Positionsfehler zu mildern, ist die Grönefeld 1941 Principia Automatic mit einer frei federnden Spirale ausgestattet. Dieses Spezifikationsdetail ist einem einfachen Indexeinsteller überlegen, aber die Brüder Grönefeld halten den zusätzlichen Aufwand für gerechtfertigt.

Ansprechende Ästetik: Massive Silber Zifferblätter der 1941 Principa

Die Horological Brothers (wie die Brüder Grönefeld in der Uhrenbranche oft genannt werden) haben viel Wert auf das Zifferblattdesign gelegt, das neben einer optimalen Lesbarkeit eine ansprechende Ästhetik bietet. Darum wird jede Version des Principia von 1941 wird mit einer Reihe von Zifferblättern angeboten, die alle aus massivem Sterlingsilber gefertigt sind.

Der angehende Träger kann zwischen einem cremefarbenen Zifferblatt mit römischen Ziffern, einem erfrischenden matten Türkis oder einem hellblauen Zifferblatt mit polierten Stundenindexe wählen. Alternativ sind auch rhodinierte oder vergoldete Lachszifferblätter erhältlich. Das cremefarbene Lackzifferblatt ist mit dem gleichen traditionellen Schriftzug versehen, der erstmals von Bart und Tims Großvater Johan Grönefeld im Jahr 1912 verwendet wurde.

  • Grönefeld Principa
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  • Grönefeld Principa
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Die verlängerten Lancette-Zeiger für Stunden und Minuten der 1941 Principa sind gebläut und verfügen über spiegelpolierte Zentren.

Im unteren Bereich des Zifferblatts befindet sich eine kleine Sekundenanzeige. Ein ebenfalls gebläuter Zeiger mit elegantem Gegengewicht durchquert das Display mit bemerkenswerter Haltung. Oben auf dem Subdial auf dem Creme-Lack-Zifferblatt wird ’60‘ in einem dezenten Orangeton angegeben. Es ist ein patriotischer Hinweis auf das Geburtsland von Bart und Tim, die Niederlande.

Die 1941 Principia ist im gleichen Gehäuse wie die ursprüngliche 1941 untergebracht. Das Modell wurde nach dem Jahr benannt, in dem Sjef Grönefeld, der Vater von Bart und Tim geboren wurde. Es ist in Rotgold, Weißgold oder Edelstahl erhältlich. Der geformte Fall wird mit speziell geformten Schneidwerkzeugen ausgeführt, um die charakteristischen ausgehöhlten, konkaven Vertiefungen und konvexen Oberflächen zu erzeugen. Zwischen jeder zusätzlichen Schneidphase wird das Gehäuse vor dem nächsten Fräsen poliert, um sicherzustellen, dass die genau definierten Konturen des Gehäuses erhalten bleiben. Dieser Prozess ist unglaublich zeitaufwändig, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand.

Jeder Ansatz wird mit zwei versteckten Titanschrauben gehalten, die sich im Gehäuse befinden. Die Laschen können zum Polieren abgenommen werden oder, falls sie einer übermäßigen Belastung ausgesetzt waren, können sie ersetzt werden. Mit einem Durchmesser von 39,5 mm und einer zurückhaltenden Höhe von 10,5 mm ist das Gehäuse von 1941 der Inbegriff von Eleganz.

Die 1941 Principa hat ein Uhrwerk für Kenner

Abgesehen von der einfachen Handhabung sorgt eine automatische Bewegung auch dafür, dass die Triebfeder optimal aufgewickelt wird. Dadurch wird die Amplitude des Unruhrads weniger stark variiert, was zu einer besseren Leistung führt. Bei normalem Gebrauch muss der Träger die Krone nicht bedienen, wodurch die Gefahr einer Beschädigung des Kronenstiels verringert wird. Diese Grönefeld Principia Automatikuhr bietet Komfort und ist somit ideal für den täglichen Gebrauch.

Bart und Tim wollten, dass das Grönefeld 1941 Principia die anspruchsvollsten Uhrensammler anspricht. Es war daher zwingend, dass das Werk auch den Anforderungen einer solchen Uhr entsprach. Die Edelstahlbrücken bilden die Fassaden der niederländischen Häuser ab, die wiederum als „Glockentreppen“ bezeichnet werden und sich auf die Heimat der Horological Brothers beziehen. Die Brücken sind von Hand gefast und zeigen einen brillanten Schimmer. Die Zentren bieten einen sublimen Kontrast zu ihren mikrogestrahlten Oberflächen und sind mit Reliefgravur verziert.

 

Grönefeld Principa

 

Die 1941er Principia Automatic ist mit einem 22 Karat Rotgold-Monoblockrotor ausgestattet. Das auffällige oszillierende Gewicht wird aufwendig von Hand dekoriert und dreht sich auf einem Keramikkugellager, um Verschleiß zu vermeiden und Schmierung zu vermeiden.

Die 5-Arm-Doppelspeichen-Zahnradräder von Grönefeld haben einen zeitgenössischen Charakter, aber ihre kreisförmig gekörnten Oberflächen sind der Uhrmachertradition verpflichtet. Ihr Design sowie die abgeschrägten Freilaufradzähne verhindern, dass sich das Öl löst, wodurch der Verschleiß gemindert wird. Das Uhrwerk beinhaltet ein Unruh mit Weißgold-Einstellschrauben und ist mit einer frei federnden Spirale ausgestattet. Die Hemmung ist auf Hitze und Kälte, Isochronismus und sechs Positionen eingestellt.

Gold-Chatons zeugen von der kompromisslosen Spezifikation dieser Bewegung. Die spiegelpolierten Schrauben haben zusätzlich abgeschrägte Felgen und Schlitze. Zahlreiche Oberflächen glänzen dank des Spiegelpolierens, das geduldig von Zeitarbeitskräften ausgeführt wurde. Das Inventar der verschiedenen Dekorationen umfasst geschlitzte, genarbte, gefleckte und mattierte Oberflächen und verwöhnt die Wünsche der Puristen.

Schönheit, die zu sehen ist:  die Grönefeld Principia 1941 wurde mit einem Saphirglasboden ausggestattet, der eine spektakuläre Aussicht und Einsichten bietet.

 

Grönefeld Principa

 

Dier Grönefeld 1941 Principia nutzt mit ihrem Automatikwerk die Schwerkraft und ist somit ideal für den täglichen Gebrauch. Wie diese Uhr zeigt, haben die Horological Brothers außerdem die schädlichen Auswirkungen der Schwerkraft überwunden und eine hochpräzise Uhr für Puristen geliefert. Dabei ist nicht ihre Anzahl beschränkt, sondern die Produktion der Principia ist limitiert durch die zeitaufwändige Herstellung jedes einzelnen Werkes. Jedes Uhrwerk wird von Hand fertiggestellt und montiert. Um die Handarbeit zu betonen, wird eine Goldplatte mit einer individuellen Nummer auf das Uhrwerk aufgebracht.

Komfort, auch wenn man die Principa nicht trägt: Jede Grönefeld 1941 Principia wird mit einem hochwertigen, zweiachsigen Uhrenbeweger von Bernard Favre geliefert.

Die anmutige Bewegung der polierten Edelstahlringe ist eine Augenweide und ergänzt das hochwertige Automatikwerk des Principia. Auch wenn der Principia nicht am Handgelenk sitzt, kann man die Schönheit dieses kombinierten Objekts kinetischer Kunst noch genießen.

Die technischen Features der 1941 Principa von Grönefeld

  • Gehäuse: Durchmesser: 39,5 mm, Dicke: 10,5 mm. Anzahl der Bauteile 54 Teile, Wasserbeständigkeit 3 ​​Atmosphären – 30 Meter – 100 Fuß
  • Krone Rotgold Au750 5N, Weißgold Au750 / Pd210 (nicht rhodiniert) oder Edelstahl 916L mit Logo eingraviert
  • Zifferblatt Basismaterial: Massives Sterling Silber 925
  • Zeiger: verlängerte Lancette-Zeiger aus flammgebläutem Stahl mit spiegelpolierten Zentren. Kleiner Sekundenzeiger
  • Uhrwerk: Automatisches Uhrwerk mit unidirektionalem Aufzugaus 226 Teilen. 31 Juwelen, teilweise in massivem Gold gefasst. Für 24 Stunden Autonomie sind 633 Rotationen der Schwingmasse erforderlich. Gangreserve 56 Stunden. Durchmesser: 32,0 mm, Dicke: 5,5 mm. Schwingmasse von Hand dekoriert. 22 Karat Gold. Drehbar auf einem hochpräzisen Keramikkugellager, um übermäßigen Verschleiß und Schmierung zu vermeiden. Unruh-Rad mit variabler Trägheit und vier Weißgold-Einstellschrauben (Durchmesser 10 mm), Frequenz 21.600 Schwingungen / Stunde. Unruhfeder mit Phillips-Anschluss über Spiralkurve mit Dreieckspirale frei gefedert. Escapement Jeweled Schweizer Hebel. Hauptplatine: beschichtete und ruthenierte Hauptplatte aus galvanisiertem Messing. Brücken Edelstahl, von Hand polierte Fasen, mikrogestrahltes Zentrum, runde Maserung auf der Oberseite, um die Brückenformen und Reliefgravuren hervorzuheben
  • Funktionen:  zentrale Stunden und Minuten, kleine Sekunde bei 6 Uhr
  • Armband: Eine große Auswahl von Leder und Farbkombinationen stehen zur Verfügung.
  • Schließe: Dornschließe aus Rotgold Au750 5N, Weißgold Au750 / Pd210 (nicht rhodiniert) oder Edelstahl 916L mit Grönefeld graviert.

Bestellmöglichkeiten und die aktuellen unverbindlichen Preisempfehlungen sehen Sie auf der Webseite von Grönefeld unter diesem Link: https://www.gronefeld.com/collection/1941-principia/

 

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